Felix Herbold/Michael Kölbach treten im Ford Fiesta S2000 des Robot-Teams an

Rallye 2011

— 11.08.2011

WM-Einsatz für Zwickauer Robot-Team

Felix Herbold/Michael Kölbach nehmen die Deutschland-Rallye am Steuer eines Ford Fiesta in der S-WRC-Wertung in Angriff

Große Ereignisse werfen Ihre Schatten voraus. In der nächsten Woche steigt die größte deutsche Motorsportveranstaltung mit dem deutschen Rallye-Weltmeisterschaftslauf in Trier. Tausende Fans aus dem In- und Ausland werden dazu wieder nach Rheinland-Pfalz pilgern.

Mit dabei ist auch das Robot-Team aus Zwickau. Felix Herbold und Michael Kölbach werden vier Tage lang den schwarzen Ford Fiesta S2000 durch die Kehren der Weinberge an der Mosel, über den materialmordenden Truppenübungsplatz Baumholder und die schnellen
Prüfungen im Saarland steuern.

Während Sebastian Loeb und seine Mitstreiter den WM Titel mit ihren World Rally Cars ausfechten, sind Herbold und sein sächsisches Einsatzteam mit einer Wildcard in der S-WRC am Start. Dort trifft man neben den eingeschriebenen Stars der WM auch auf zwei andere deutsche Starter, die ebenfalls in S2000-Fahrzeugen antreten: Im Gegensatz zu den beiden werksunterstützten Engagements von Christian Riedemann und Hermann Gassner jun., die beiden einen Skoda Fabia steuern, ist das Team um Herbold als reines Privatteam im Ford Fiesta unterwegs.

Umso größer ist die Herausforderung, beim ersten Rallye-Einsatz mit WM-Prädikat. "Mit diesem Einsatz geht für das Team und mich ein großer Traum in Erfüllung", so Herbold. "Mit einem S2000 gegen die eingeschriebenen Fahrer der S-WRC um Sekunden zu kämpfen, davon träumt doch jeder junge Rallyefahrer", sagt der Student aus Ismaning.

"Wir haben in diesem Jahr schon drei große Rallyes gewonnen und auch den IRC-Lauf in Belgien mit einigen guten Zeiten absolviert", setzt Herbold fort. "Da ist der Einsatz beim WM-Lauf im eigenen Land ein logischer und konsequenter Schritt. Nirgends sonst kann man sich einem breiteren Publikum vorstellen. Außerdem sorgt der Einsatz von gleich drei jungen deutschen Piloten in vergleichbaren Fahrzeugen für ein zusätzliches Spannungsmoment, in dem jeder glänzen möchte. Mit unserem privaten Engagement versuchen wir natürlich so gut wie möglich mit den Werksmannschaften mitzuhalten."

Schon seit Wochen laufen die Vorbereitungen auf Hochtouren. Der Fiesta wurde aufwendig revidiert. Neben dem Motor wurde auch das Getriebe bei M-Sport in Großbritannien komplett überholt. Anfang der kommenden Woche steht in den Weinbergen nahe Trier noch ein finaler Test mit den vorgeschriebenen WM-Reifen von Michelin auf dem Programm. Dann werden Herbold und seine Mannen versuchen, das Setup sowohl auf die neuen Reifen, als auch auf die sehr diffizilen
Bedingungen in den Weinbergen und Baumholder anzupassen.

Fotoquelle: RobotRacing

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