Weltmeister Sebastien Loeb und Citroen sind eng miteinander verbunden

Rallye 2011

— 24.08.2011

Loeb: "VW wollte mich haben"

Sebastien Loeb hat das Volkswagen-Angebot in Betracht gezogen, aber nur ein gemeinsames Jahr im Wettbewerb wäre die falsche Entscheidung gewesen

Die Zukunft von Weltmeister Sebastien Loeb hat sich vor der Deutschland-Rallye entschieden. Der siebenfache Champion wird weitere zwei Jahre bei Citroen anhängen. Gemeinsam hat man die Rallye-Szene in den vergangenen Jahren klar dominiert. Doch der Franzose dachte auch über einen Wechsel zu Volkswagen nach. Die Wolfsburger werden ab der Saison 2013 mit einem Polo R einsteigen. Im kommenden Jahr wird getestet. Loeb hatte ein konkretes Angebot von VW vorlegen. Mit Motorsport-Direktor Kris Nissen und Berater Carlos Sainz, der ebenfalls Rallye Weltmeister und Dakar-Sieger war, gab es Gespräche.

"Als ich mit Kris und Carlos gesprochen habe, waren sie sehr motiviert. Sie haben alles gegeben und einen guten Job gemacht, um mich zu bekommen", wird Loeb von 'Autosport' zitiert. "Dann fiel die Entscheidung zwischen den beiden Herstellern Citroen und Volkswagen. Der Wechsel zu Volkswagen wäre aufregend gewesen. Sie wollten, dass ich zu ihnen komme."

"Es wäre etwas Neues gewesen, eine neue Herausforderung. Nächstes Jahr wäre recht ruhig gewesen. Ich war recht interessiert." Schließlich blieb der 37-Jährige doch in seiner gewohnten Umgebung. Die beiden Namen Citroen und Loeb sind eng miteinander verbunden. "Ich hätte die Beziehung zu Citroen für ein Jahr im Wettbewerb mit VW gebrochen. Die Beziehung haben wir seit zehn Jahren aufgebaut."

"Das Image von Citroen und mir ist eng miteinander verbunden. Wäre es länger als ein Jahr gegangen, dann hätte ich es eher in Betracht gezogen. Aber nur für eine Saison wäre es nicht die richtige Entscheidung gewesen."

Fotoquelle: xpb.cc

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