Mikko Hirvonen hat nun 14 Siege auf dem Konto - genau wie Walter Röhrl

Rallye 2011

— 11.09.2011

Hirvonen: "Wir haben als Team gearbeitet"

Mikko Hirvonen hat mit dem Sieg in Australien wieder Spannung in die Weltmeisterschaft gebracht - Der Finne sieht den Triumph als große Teamleistung

In Australien ging für Citroen alles schief, während für Ford alles perfekt lief. Nachdem sich Sebastien Loeb und Sebastien Ogier frühzeitig mit Unfällen aus der Spitzengruppe verabschiedet hatten, war der Weg für Ford frei. Jari-Matti Latvala und Mikko Hirvonen fuhren eine kontrollierte Rallye. Am Ende ließ Latvala Hirvonen vorbei, der 25 Punkte einstrich und den Rückstand auf Loeb in der Fahrerwertung auf 15 Zähler reduzieren konnte. Es war nach Schweden der zweite Saisonsieg für den Finnen.

"Ich fühle mich für das komplette Team sehr erleichtert. Es war eine schwierige Saison. Obwohl wir ein gutes Tempo hatten, konnten wir nicht gewinnen. Dieses Wochenende war für das Team fantastisch. Ich sehe mich nicht als Sieger, aber als Team haben wir genau das geschafft, was wir wollten", so Hirvonen. "Es war aus dieser Sicht ein perfektes Wochenende."

Mitte Februar stand Hirvonen zum letzten Mal auf der höchsten Stufe des Podests. "Ich war mir sicher, dass wir gewinnen werden. Wir waren in Argentinien und auf Sardinien knapp dran. Es war aber frustrierend, dass wir es nicht geschafft haben. Ich wusste, dass es passieren wird. Okay, es war jetzt kein richtiger Kampf, aber wir sind hier. Das ist die Hauptsache." Stallorder ist bei Fans nicht so gerne gesehen.

Deshalb sagt Hirvonen klar: "Es fühlt sich nicht wir ein richtiger Sieg an, nur wie 25 Punkte. Wir haben als Team gearbeitet und es geschafft. Wir haben uns vor der Saison darauf geeinigt, dass Jari-Matti und ich gleich behandelt werden. Leider hat er keine Chance auf den Titel mehr. Wäre es umgekehrt, dann hätte ich es genauso getan. Aus dieser Sicht ist es Fairplay und wir verstehen die Situation. Es ist kein Problem."

"Wir haben fantastische Leistung abgeliefert, weil es eine kontrollierte Fahrt war. Plötzlich waren am Freitag unsere Hauptrivalen weg. Ich habe geführt, Jari-Matti war Zweiter und Petter hatte 44 Sekunden Rückstand. Wir wussten, was zu tun war. Es gab keine Panik, sondern wir kontrollierten die Situation. Das haben wir das gesamte Wochenende getan. Es hätte nicht besser laufen können."

15 Zähler beträgt nun Hirvonens Rückstand bei noch drei ausstehenden Rallyes. Der 31-Jährige hätte den Rückstand noch weiter verringern können, aber in der Power Stage ging er leer aus. "Daran hatten wir gar nicht gedacht. Wir waren zu konzentriert, um alles andere auf die Reihe zu bringen. Ich ärgere mich aber nicht. Hoffentlich geht es am Jahresende nicht um diesen einen Punkt. Wir sind nun näher dran und das bringt wieder Leben in die Weltmeisterschaft."

"Es kommen jetzt zwei Asphalt-Rallyes und wir müssen uns ein paar Tricks einfallen lassen, damit wir gegen Citroen kämpfen können. Wir sind bereit dafür. Es steht ein wichtiger Test an. Hoffentlich können wir unser Tempo auf Asphalt steigern. Dann können wir sie richtig herausfordern."

Fotoquelle: Ford

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