Vier Starts und vier Siege: Hayden Paddon ist neuer P-WRC-Champion

Rallye 2011

— 12.09.2011

Paddon ist der neue Produktionswagen-Weltmeister

Hayden Paddon hat alle seine vier Rallyes in der laufenden Saison gewonnen - Damit hat sich der Neuseeländer vorzeitig zum P-WRC-Weltmeister gekrönt

Der Neuseeländer Hayden Paddon hat der Produktionswagen-Weltmeisterschaft in dieser Saison eindrucksvoll seinen Stempel aufgedrückt. Beim Saisonauftakt in Schweden war er noch nicht dabei, aber dann gewann Paddon in Portugal, Argentinien, Finnland und Australien. Das waren nicht nur vier Rallyes in Folge, sondern auch alle, bei denen der "Kiwi" dabei war. In Australien wurde er in der Gesamtwertung Sechster und sammelte acht WM-Punkte mit einem Gruppe-N-Auto. Zwei Veranstaltungen vor Saisonende steht Paddon somit als neuer P-WRC-Weltmeister fest.

"Ich kann es nicht glauben! Es ist unglaublich! Vor zwölf Monaten bin ich in Neuseeland gesessen und hatte kein Geld, keinen Sponsor und habe nicht einmal im Traum an die P-WRC gedacht", erinnert sich Paddon zurück. "Wir fanden Sponsoren, ein Team und nun bin ich hier nach einem unglaublichen Jahr. Wir wollen in der nächsten Saison noch größer und besser zurückkommen."

"Es ist noch nicht eingesunken. Wir hatten das geplant, aber jetzt ist es schon vorzeitig geschafft. Wir müssen jetzt weiterarbeiten und planen. Es arbeiten gute Leute für mich, also befinden wir uns in einer guten Position." Vier Siege bei vier Rallyes sind eine beeindruckende Leistung. "Das ist das Schönste daran, denn wir haben nicht nur mit Glück gewonnen. Manche Gegner hatten zwar Probleme, aber wir übten immer Druck aus."

Wie geht es in Zukunft weiter? "Wir sind vertraglich verpflichtet, in Spanien und Großbritannien zu fahren. Vielleicht sehen wir uns für Wales nach einem anderen Auto um", sagt Paddon, der seinen Titel mit einem Subaru Impreza gewonnen hat.

"Unser Budget ist für diese Saison gesichert und wir arbeiten bereits für das kommende Jahr. Wir müssen einen Schritt nach vorne machen. Super 2000 wäre eine Möglichkeit, aber das Budget wäre doppelt so hoch. Wir bräuchten einen europäischen Partner, der uns unterstützt."

Fotoquelle: 2011 Rallye Australia

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