Nicht nur Henning Solberg/Ilka Minor betreten in Australien Rallye-Neuland

Rallye 2011

— 06.09.2011

Stobart: Vorfreude auf neue Herausforderung

Das Stobart-Team betritt bei der Rallye Australien mit drei Ford Fiesta RS WRC Neuland - Mads Östberg mangels Budget außen vor

Das unbekannte Terrain bei der diesjährigen Rallye Australien stellt auch die Piloten des Stobart-Teams vor eine neue Herausforderung. Rund um Coffs Harbour, das neue Zentrum der Rallye auf dem Fünften Kontinent, werden die WRC-Piloten 28 Schotterprüfungen meistern müssen, die bis dato teilweise nur für nationale Rallyes herangezogen wurden und teilweise komplettes Rallye-Neuland darstellen.

Der zehnte Weltmeisterschaftslauf der diesjährigen Saison markiert die erste Rallye auf neuem Untergrund seit der Rallye Frankreich im vergangenen Jahr. Nachdem der Norweger Mads Östberg wie bereits im Vorfeld vermutet für den Übersee-Trip kein Sponsorenbudget auftreiben konnte, geht das Team in Australien nur mit drei Ford Fiesta RS WRC an den Start.

Matthew Wilson wird bemüht sein, seine Serie von sieben Punkteplatzierungen bei den bisherigen neun WRC-Events 2011 auch bei der zehnten Saisonstation fortzusetzen. "Ich freue mich schon sehr auf Australien", sagt der 24-Jährige. "Dadurch, dass es eine komplett neue Veranstaltung ist, wird es sich anfangs etwas seltsam anfühlen. Jeder beginnt bei Null, was das Feld auf dem Papier enger zusammenrücken lassen sollte", hofft Wilson.

Wenngleich Teamkollege Henning Solberg bereits zum dritten Mal in Australien antritt, so betritt auch der Norweger gemeinsam mit Co-Pilotin Ilka Minor in diesem Jahr Neuland. "Um ehrlich zu sein, weiß ich noch nicht so recht, was ich erwarten soll. Ich habe gehört, dass die meisten Prüfungen durch Wälder führen und sehr schnell sein sollen. Diese Voraussetzungen kommen meinem Fahrstil sehr entgegen", sagt Solberg, der im Vorfeld der Rallye zu Promotionszwecken gemeinsam mit Teamkollege Wilson einen Zwischenstopp in Sydney einlegen wird.

Der dritte Stobart-Pilot im Bunde ist Ewgeni Nowikow, der vom erfahrenen Beifahrer und ehemaligen Co-Piloten von Francois Delecour, Denis Giraudet, in die Tücken der neuen Prüfungen eingewiesen werden wird. "Australien wird schwierig für uns, da ich noch nie zuvor dort gewesen bin", sagt der Youngster aus Russland.

"In diesem Jahr ging es für mich bei allen Rallyes in erster Linie darum, ins Ziel zu kommen und so viel wie möglich Erfahrung zu sammeln", so Nowikow weiter. "Da niemand die neuen Prüfungen kennt, wird es in Australien ein etwas fairerer Vergleich werden. Ich hoffe, dass ich ein gutes Ergebnis einfahren kann."

Fotoquelle: xpb.cc

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