Colin McRae ließ am 15. September 2007 bei einem Helikopter-Absturz sein Leben

Rallye 2011

— 06.09.2011

Untersuchung: McRae flog zu tief!

Eine Untersuchungskommission hat die Ursachen für den tödlichen Helikopter-Absturz von Ex-Rallye-Champion Colin McRae offengelegt

Die Nachricht verbreitete sich am 15. September 2007 weltweit wie ein Schock. Colin McRae, der jüngste Rallye-Weltmeister aller Zeiten, war mit einem Hubschrauber in der Nähe seines Anwesens in Schottland abgestürzt und dabei ums Leben gekommen.

Bei dem Absturz vor fast genau vier Jahren kamen neben dem 39-Jährigen auch sein fünfjähriger Sohn Johnny sowie zwei Freunde der Familie - der 37-jährige Graeme Duncan und der sechssjährige Ben Porcelli, der ein Freund von Johnny McRae war - ums Leben.

Wie eine Untersuchungskommission nun herausfand, ist McRae, der den Helikopter selbst flog, zu tief und zu schnell geflogen. Nachdem der Helikopter kurz vor dem fatalen Aufschlag mehrere Bäume gestreift hatte, war McRae nicht mehr in der Lage, die Kontrolle wiederzuerlangen.

"Für einen Privatpiloten wie es Mr. McRae war, gab es keinen Grund, ohne das notwendige Training und die damit einhergehenden Erfahrungen in einem solch schwierigen Gelände derart tief zu fliegen", lässt Sheriff Nikola Stewart nach Angaben des britischen TV-Senders 'Sky' im Untersuchungsergebnis verlauten.

Des Weiteren bezeichnet Stewart das Verhalten McRaes, der dem Bericht gemäß ohne gültige Fluglizenz unterwegs war, als "unvorsichtig und den Prinzipien vernünftiger Fliegerei entgegenstehend". Aufnahmen auf der Videokamera von Graeme Duncan - eines der vier Todesopfer an Bord des Helikopters - hätten offenbart, dass McRae im Verlauf des Fluges ohne ersichtlichen Grund wiederholt sehr tief und sehr schnell geflogen war.

Fotoquelle: xpb.cc

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