Mikko Hirvonen liegt nach den ersten anderthalb Tagen in Australien in Führung

Rallye 2011

— 09.09.2011

Australien: Ford führt am Freitag

Nach einem dramatischen Tag bei der Rallye Australien liegen die beiden Ford-Fahrer Mikko Hirvonen und Jari-Matti Latvala in Führung - Beide Citroen raus

Mikko Hirvonen hat als Führender den Freitag bei der Rallye Australien beendet. Der Ford-Pilot liegt nach den ersten zehn Sonderprüfungen Down Under exakt sieben Sekunden vor seinem Teamkollegen Jari-Matti Latvala. Die beiden Citroen-Werksfahrer Sebastien Loeb und Sebastien Ogier sind nach Unfällen bereits ausgeschieden. Noch ist nicht klar, ob sie am Samstag unter SuperRally-Regularien wieder an den Start gehen, um wenigstens um die WM-Zähler in der Powerstage fahren zu können.

Hirvonen, der die vergangenen beiden Gastspiele der Rallye-Weltmeisterschaft in Australien gewann, lag nach der ersten Prüfung am Freitag bereits 15,1 Sekunden hinter dem führenden Loeb auf Platz drei. Nach Loebs Überschlag in der zweiten Prüfung des Tages rückte der Finne auf Platz zwei hinter Ogier vor.

Doch auch der zweite Franzose in Citroen-Diensten hielt sich bei strömendem Regen und rutschigen Straßenverhältnissen nicht lange an der Spitze. Bei der zweiten Durchfahrt der Shipmans-Passage prallte Ogier mit seinem DS3 WRC gegen einen Baum. Zunächst versuchte er seine Fahrt fortzusetzen, doch nach rund einem Kilometer musste Ogier wegen zu stark steigender Wassertemperaturen anhalten.

"Die Bedingungen waren die Hölle, unglaublich rutschig", klagte Hirvonen, der in der sechsten Prüfung ebenfalls von der Straße abkam. Dabei hatte der Sieger der diesjährigen Schweden-Rallye aber das Glück, lediglich in ein Feld zu rutschen, wodurch er seine Fahrt problemlos fortsetzen konnte. Teamkollege Latvala handelte sich bei einem Dreher am Freitagmorgen einen kleinen Lenkungsschaden sowie rund 20 Sekunden Zeitverlust ein.

"Es ist so schwierig gewesen, in den Kurven das richtige Tempo zu finden, denn man keine Ahnung davon, wie viel Grip man hat. Es war ein sehr schwieriger Tag, unglaublich", klagte Latvala. Der drittplatzierte Petter Solberg leistete sich in Prüfung Nummer fünf ebenfalls einen Dreher, bevor er im folgenden Abschnitt wie Hirvonen durch ein Feld pflügte. "Die Bedingungen waren unglaublich. Ich hätte mit dem Auto vorsichtiger umgehen sollen", hab der Weltmeister von 2003 zu.

Henning Solberg liegt als schnellster der Stobart-Ford-Piloten auf Rang vier, nachdem Ewgeni Nowikow in der siebten Sonderprüfung gegen einen Felsbrocken gefahren war. Wie die vor ihm platzierten Fahrer rutschte aber auch Henning Solberg zwischenzeitlich von der Strecke. Ähnlich erging es Matthew Wilson, der den fünften Platz einnimmt. Daniel Oliviera musste seinen MINI John Cooper Works WRC des Brazil World Rally Teams mit einem defekten Kühler abstellen.

Fotoquelle: Ford

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