Der Franzose Sebastien Ogier hat fünf der 13 Rallyes für sich entschieden

Rallye 2011

— 19.11.2011

Ogier: "Es war trotzdem eine gute Saison"

Der Franzose Sebastien Ogier ist mit seiner Performance in der Saison 2011 zufrieden, aber er will noch an der Konstanz arbeiten - Stallorder ist nie eine einfache Situation

Sebastien Ogier hat in der abgelaufenen Saison genau so viele Siege wie sein Teamkollege Sebastien Loeb gefeiert. Weltmeister wurde allerdings der ltere der beiden Franzosen. Ogier hat Citroen am Saisonende auch verlassen und sich mit der Bestzeit in der Power Stage bei der Rallye Grobritannien noch einmal mit einem Highlight verabschiedet. Auf der einen Seite konnte Ogier oft sein Talent zeigen, doch es passierten auch Fehler, die ihn schlielich komplett zur Nummer zwei bei Citroen werden lieen.

Mit seinen Fortschritten als Fahrer ist der 27-Jhrige generell zufrieden. "Es war gut und ich bin glcklich damit. Ich schtze, ich muss jetzt an der Konstanz arbeiten, damit ich immer in den Punkterngen bin", wird Ogier von 'WRC.com' zitiert. "Meine Performance war gut, aber wenn man Weltmeister werden will, dann muss man immer Punkte holen. Ich habe in der gleichen Saison mit dem gleichen Auto so viele Rallyes wie ein achtfacher Weltmeister gewonnen."

Dennoch gab es 2011 einige Hhen und Tiefen. "Alle Siege waren gute Momente. Jordanien war sehr speziell, weil es bis zum Ende ein groartiges Duell mit Jari-Matti war. Am Ende war es eine groe Freude. Natrlich war Argentinien schlecht, weil ich in Fhrung lag. In Mexiko war es hnlich", spricht Ogier zwei seiner grten Patzer an. "Es war noch zu Saisonbeginn. Ich wusste, dass ich eine gute Mglichkeit in der WM vergeben hatte, aber es ist okay, es war trotzdem eine gute Saison."

Ogier hat neben den Siegen auf Schotter auch auf Asphalt gewonnen. Damit hat er bewiesen, dass er auf unterschiedlichen Untergrnden schnell unterwegs sein kann. "Ich glaube, dass ich praktisch berall um den Sieg kmpfen kann", zeigt sich der Franzose selbstbewusst. "Vielleicht muss ich mich in Grobritannien noch verbessern. Ich bin viermal dort gestartet und hatte immer Probleme. Bei dieser Rallye muss ich mich verbessern, aber es geht in die richtige Richtung."

Ogier wurde in der abgelaufenen Saison mehrmals per Stallorder angewiesen, hinter Loeb zu bleiben. Dass er damit nicht glcklich war, konnte Ogier nicht verbergen. Rckblickend sagt er: "Es ist fr einen Fahrer nie eine einfache Situation, wenn man mit diesem Problem konfrontiert ist. So ist es aber, wenn man fr einen groen Hersteller fhrt. Es scheint eine Verpflichtung zu sein, dass man bei solchen Sachen mitmachen muss."

Noch steht nicht offiziell fest, was Ogier im nchsten Jahr machen wird.

Fotoquelle: Red Bull/GEPA

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