Mohammed Ben Sulayem steigt aus dem Poker um die WM-Rettung aus

Rallye 2011

— 14.12.2011

Ben Sulayem möchte Rallye-Promoter nicht kaufen

FIA-Vizepräsident Mohammed Ben Sulayem erklärt, warum er sich nicht als Mitbieter an der Rettung der Rallye-WM beteiligen will und verweist auf einen Interessenskonflikt

Zuletzt gab es Gerüchte, dass Mohammed Ben Sulayem die Rechte an der Rallye-WM kaufen könnte. Diese stehen derzeit zum Verkauf, weil Convers Sports Initiatives (CSI), die Mutterfirma von Promoter North One Sports, zahlungsunfähig ist und Insolvenz anmelden musste. Ein Insolvenzverwalter sucht nun nach einer Lösung.

FIA-Vizepräsident Ben Sulayem war als möglicher Kandidat gehandelt worden. Der Araber, der vor Jahren zu kurioser Berühmtheit gelangte, als er bei einer Formel-1-Demonstration mit einem Renault-Boliden crashte, ist einer der einflussreichsten Männer im Motorsport und triumphierte als Pilot mehrmals in der arabischen Rallye-Meisterschaft.

In einem Statement kündigte er aber nun an, sich an den Übernahmegesprächen um Promoter NOS nicht mehr zu beteiligen. "Es war mein Ziel, für eine erfolgreiche Zukunft der Rallye-WM zu sorgen, da mir der Sport sehr am Herzen liegt", sagt Ben Sulayem.

"Um allerdings jeglichen potenziellen Interessenskonflikt und ethische Fragen wegen meiner Rolle bei der FIA zu vermeiden, habe ich mich entschieden, an den künftigen Gesprächen nicht mehr teilzunehmen." Dennoch wünscht er sich eine baldige Lösung, damit der Sport wieder an die glorreiche Vergangenheit anschließen kann.

Fotoquelle: atcuae

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