Carlos Sainz ist den neuen VW Polo R WRC bereits gefahren

Rallye 2012

— 11.01.2012

Smeets wechselt von Citroen zu VW

Sven Smeets wird neuer Teammanager von Volkswagen - Beim ersten Testträger des Polo R WRC konzentrieren sich die Wolfsburger zunächst auf Schotter

Volkswagen baut sein Rallye-Team auf, während Weltmeister Citroen seine Mannschaft umbaut. Bei den Franzosen übernahm Yves Matton die Rolle des Motorsport-Direktors. Olivier Quesnel kümmert sich künftig in erster Linie um das Langstreckenprogramm von Peugeot. Nun hat ein weiteres, hochkarätiges Teammitglied Citroen verlassen. Teammanager Sven Smeets wechselt zu Volkswagen und wird bei den Wolfsburgern künftig diese Stelle besetzen. Währenddessen läuft die Entwicklung des Polo R, mit dem Volkswagen 2013 in die Rallye-WM einsteigen wird, auf Hochtouren.

Zunächst wollen die Ingenieure das Auto auf Schotter schnell und zuverlässig machen, und den Polo im nächsten Schritt auf andere Beläge anpassen. "Wir sind uns bewusst, dass wir ein Auto brauchen, das auf allen Untergründen gut ist - auf Schotter, Asphalt und Schnee", wird Motorsportchef Kris Nissen von 'MaxRallye' zitiert. "Bei den ersten Testfahrten wird das Hauptaugenmerk auf Schotter liegen, aber wir brauchen ein Auto, das überall schnell ist."

"Das erste Auto wird noch ein frühes Entwicklungsstadium darstellen und hauptsächlich ein Testträger für verschiedene Komponenten, wie den Motor, das Getriebe und die Aufhängungen sein. Das endgültige Auto wird anhand dieser Informationen gebaut." Die gewonnen Erfahrungen der Rallye Dakar werden ebenfalls einfließen, denn um zu gewinnen, muss man in erster Linie ins Ziel kommen.

"Das Auto muss so leicht wie möglich sein, aber auch zuverlässig. Bei der Dakar haben wir viel gelernt." Während in Südamerika hauptsächlich steiniges und sandiges Terrain, sowie Hitze zu bewältigen sind, gibt es in der Rallye-WM alle Witterungsbedingungen. Von Hitze, Staub, Regen, Nebel und Schnee ist alles in einer langen Saison vorhanden. Große Revolutionen darf man beim Polo R WRC allerdings nicht erwarten", weil die Regeln in bestimmten Bereiche, wie dem Motor, sehr beschränkt sind", so Nissen.

Fotoquelle: Volkswagen

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