Gerard Quinn will die Rallye-WM auf einen erfolgreichen Kurs bringen

Rallye 2012

— 14.01.2012

Ford unterstützt FIA in "schwieriger Zeit"

Ford hat sich erst im Dezember zur Rallye-WM bekannt und will den Automobilweltverband FIA bei den Sorgen um den neuen Promoter unterstützen

Die Pleite von Convers Sports Initiatives, die im Besitz von North One Sports ist, hat die Rallye-WM über Nacht in eine Krise gestürzt. Noch wurde offiziell kein neuer Promoter vorgestellt. Der Automobilclub von Monaco hat die Sache selbst in die Hände genommen und kooperiert mit 'Eurosport'. Auf dem paneuropäischen Sender werden die Höhepunkte jedes Tages der Rallye Monte Carlo zu sehen sein. Ein erster Schritt wurde getan, doch es bleiben viele Fragezeichen. Es ist im Interesse der Hersteller und Privatteams, dass ein Promoter die Meisterschaft richtig vermarktet und einem breiten Publikum zugänglich macht.

Ford will den Automobilweltverband FIA in dieser Frage unterstützen. "Das sind schwierige Zeiten", wird Gerard Quinn, Fords-Motorsportchef in Europa, von 'Autosport' zitiert. "Wir werden mit der FIA zusammenarbeiten, um den Sport wieder auf Kurs zu bringen. Im Vorjahr hatten wir die Kurve gekratzt und wir haben gute Fortschritte gemacht. Wir wollen diesen Weg fortsetzen." Für den Hersteller ist die Vermarktung ein wichtiger Punkt. "Wir brauchen Dinge wie Liveübertragungen in Deutschland und Großbritannien. Das ist nicht nur für uns wichtig, sondern auch für andere Hersteller."

Ford hat sich erst im vergangenen Dezember zu einer werksseitigen Fortsetzung des Rallye-Engagements bekannt. Wäre die Promoter-Krise früher eingetreten, hätte die Entscheidung auch anders fallen können. "Sicherlich ist das für den Sport und das Überleben der WRC sehr wichtig, wie ich finde, zudem mussten wir sichergehen, dass wir mit Ford eine tragbare Zukunft haben. Ich möchte aber nicht darüber sprechen, denn wir haben unsere Entscheidung getroffen."

Mit ausschlaggebend für Ford waren auch die Einstiege von MINI und Volkswagen in die Rallye-WM. Speziell die Wolfsburger haben Ford die Entscheidung leichter gemacht, denn VW wird der WRC auf allen Ebenen, von sportlicher bis zur kommerziellen Seite, einen Aufschwung verleihen. "Zu wissen wer unsere Gegner sein werden, hat zum Teil im Entscheidungsprozess eine Rolle gespielt", so Quinn.

"Es kommen neue Hersteller in die WRC, und egal was sich jetzt abspielt, bin ich mir sicher, dass wir alles lösen können. Entscheidend ist, dass die Hersteller weiterhin an die WRC glauben. Es ist sehr gut, Citroen, Volkswagen und MINI dabei zu haben. Wir freuen uns darauf, es mit ihnen in den nächsten beiden Jahren aufzunehmen."

Fotoquelle: M-Sport

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