Weltmeister Sebastien Loeb genoss die Champagnerdusche im Fürstentum

Rallye 2012

— 22.01.2012

Loeb: "Besser könnte es nicht sein"

Sieg Nummer 68, "Monte"-Triumph Nummer sechs und die maximale Punkteausbeute: Sebastien Loeb ist perfekt in die Jagd nach dem neunten WM-Titel in Folge gestartet

Sebastien Loeb ist und bleibt der König der Rallye-Szene. Auch den Saisonauftakt 2012 dominierte und kontrollierte der achtfache Weltmeister und gewann zum sechsten Mal die legendäre Rallye Monte Carlo. Noch dazu holte sich der Citroen-Pilot die drei Bonuspunkte in der Power Stage und startete mit der maximalen Punkteausbeute die Jagd nach seinem neunten WM-Titel in Folge. "Es war mir eine Freude, zurück in Monte Carlo zu sein, aber aus verschiedenen Gründen", sagt Loeb, der seit 2003 nur einmal von Marcus Grönholm (2006) in der Umgebung des Fürstentums besiegt worden war.

"Erstens ist es die spezifischste Rallye des Jahres. Sie liegt in Frankreich und es ist die Heimveranstaltung meines Co-Piloten. Wir haben diese Rallye schon oft gewonnen und heute erneut. Ich bin sehr glücklich, wieder hier zu sein." Co-Pilot Daniel Elena hat maßgeblich zum 68. WM-Sieg beigetragen. "Ich bin sehr glücklich", sagt der Monegasse. "Im Vorjahr bin ich selbst gefahren und ins Ziel gekommen."

"In diesem Jahr habe ich es sehr genossen. Es war sehr kompliziert. In der Nacht am Turini herrschte eine fantastische Atmosphäre." Auch Loeb war begeistert von den Fans, die ihn angefeuert und für ihn Bengalen angezündet hatten. "Ich bin so glücklich, dass ich gewonnen habe, diese Rallye bedeutet mir sehr viel. Am Straßenrand standen viele Fans und ich wollte auch für sie gewinnen. Der Vorsprung auf Platz zwei ist zwar groß, aber ich würde nicht sagen, dass es ein einfacher Sieg war", meint Loeb.

"Wir mussten die verschiedensten Dinge meistern. Meine Führung war hauptsächlich auf der guten Reifenwahl aufgebaut. Das lag in erster Linie an der Arbeit des Teams und unseres Reifenpartners Michelin. Zum ersten Mal seit langer Zeit konnten wir zwischen fünf verschiedenen Reifen auswählen und wir trafen immer die richtige Wahl für die vorherrschenden Bedingungen. Der Citroen funktionierte wie ein Traum. Ich fühlte mich von Beginn an wohl und kam in einen guten Rhythmus."

In der WM läuft nach der ersten Rallye wieder alles für den Franzosen. Jari-Matti Latvala, die auserkorene Nummer eins bei Ford, reiste mit null Punkten im Gepäck ab, weil er seinen Fiesta schon am ersten Tag von der Straße warf. "Es ist großartig 28 Punkte mitzunehmen. Besser könnte es nicht sein", freut sich Loeb. "Ich entschied mich dazu zu pushen, weil diese Bonuspunkte den Unterschied im Titelkampf ausmachen können", spricht er seine Bestzeit in der Power Stage an.

Loeb wird nicht müde weiter und weiter zu siegen und die Rallye-Statistiken in ungeahnte Höhen zu schrauben. "Dafür bin ich hier. Mein Ziel ist es natürlich, einen weiteren Titel zu gewinnen. Es gab natürlich auch die Möglichkeit nach Titel Nummer acht aufzuhören. Ich habe immer noch den Rekord und ich gehe nicht das Risiko ein, in meiner letzten Saison zu verlieren. Ich genieße es zu fahren und zu kämpfen. Ich bin sehr glücklich es wieder zu versuchen. Meine Motivation ist gleich."

Trotz der großen Abstände war das Podium mit drei Marken ausgeglichen. Hinter Loeb wurde Dani Sordo im MINI Zweiter und Petter Solberg (Ford) Dritter. "Man müsste Dani fragen, ob er überall schnell sein wird, aber er wird es sicher probieren. Ja, es sieht sehr gut aus, wenn drei Hersteller auf dem Podium stehen. Hoffentlich geht es so weiter.

Die Rallye Monte Carlo ging in diesem Jahr über fünf Tage. Es gab einige Kritik an diesem Format zu hören. Was denkt Loeb darüber? "Ich bin kein Fan davon. Ich finde, es ist etwas zu lang. Ich glaube, es ist für alle lang, für die Journalisten, die Fahrer, und ich weiß nicht, ob die beiden Extratage das Medieninteresse erhöhen. Für die Privatiers ist es ebenfalls kompliziert. Ich bin kein Fan davon."

Fotoquelle: xpb images

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