Sebastien Loeb (re.) und Daniel Elena (li.) schrauben die Rekorde weiter nach oben

Rallye 2012

— 12.03.2012

Loeb: "Ein typischer Saisonstart"

Weltmeister Sebastien Loeb hat zum sechsten Mal in Mexiko gewonnen und setzt sich in der WM langsam ab - Trotzdem hat man Ford im Vorfeld etwas unterschätzt

Sebastien Loeb ist nicht zu stoppen: Bei der Rallye Mexiko machte der Rekordweltmeister einmal mehr alles richtig und feierte seinen insgesamt 69. WM-Sieg. Obwohl die Konkurrenz von Ford teilweise schneller war, hatte der Franzose in seinem Citroen keine Probleme. Die Technik hielt und auch auf Reifenseite gab es keinerlei Defekte. Da sich Ford durch diverse Probleme selbst eliminierte, konnte Loeb die Rallye kontrollieren. In der Power Stage wurde er Zweiter und sammelte zwei Bonuspunkte. Somit lautet die Ausbeute aus drei unterschiedlichen Rallyes zwei Siege und ein sechster Platz.

"Es war ein perfektes Wochenende. Ich weiß, dass dieser 69. Sieg Daniel (Elena, Co-Pilot; Anm. d. Red.) viel bedeutet. Die Rallye war sehr schwierig, denn ich musste pushen, um Mikko (Hirvonen; Anm. d. Red.) auf Distanz zu halten", schildert Loeb. "Als ich ein Polster aufgebaut hatte, konnte ich das Rennen besser kontrollieren. Trotzdem blieb ich wachsam. Es besteht immer die Chance auf einen Dreher oder einen Reifenschaden. Das kann dein Rennen ruinieren."

In diesem Jahr zeigte sich Mexiko von einem etwas anderen Gesicht. Insgesamt war die Rallye länger. Es gab auch neue Strecken und einige Prüfungen wurden im Vergleich zur Vergangenheit in umgekehrter Richtung befahren. "Die lange Prüfung war okay", spricht der Franzose die 54 Kilometer lange "Guanajuatito"-Prüfung am Sonntag an. "Wir mussten nicht pushen, sondern nur fokussiert bleiben."

"Die 42 Kilometer-Prüfung am Samstag war anstrengender. Sie war sehr hart, lang und kurvig. Im Auto war es heiß und wir mussten zu diesem Zeitpunkt angreifen. Es war okay, ich fühlte mich sicher. Wir hatten überhaupt keine Probleme. Das war der Schlüssel zum Erfolg für das Team." Die Probleme traf das Ford-Lager. Trotzdem machte sich Citroen im Laufe der Rallye Gedanken über den Speed der Konkurrenz. Schließlich warten jetzt fünf Schotter-Läufe in Folge.

"Ford hat sich in Mexiko stark verbessert. Wir haben nicht an der Seehöhe gearbeitet - vielleicht haben wir uns zu sicher gefühlt", meint Loeb. Ford hat den Motor und dessen Einstellungen in einer Klimakammer in Großbritannien vorbereitet, um auf die dünne Luft und den dadurch verursachten Leistungsverlust zu reagieren. Die Strecken in Mexiko lagen weit über 2.000 Meter über dem Meeresspiegel.

Das alles änderte aber nichts daran, dass Loeb auf Kurs zu seinem neunten WM-Titel ist. In der WM hat er 16 Punkte Vorsprung auf seinen Teamkollegen Hirvonen und 19 auf Petter Solberg (Ford) "Die Saison hat sehr typisch begonnen: Nach dem Sieg in Monte Carlo folgte ein mäßiges Ergebnis in Schweden und nun der Sieg in Mexiko. Hoffentlich läuft der Rest der Saison so wie in den vergangenen Jahren."

Fotoquelle: xpb images

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