Nasser Al-Attiyah beendete eine fehlerfreie Rallye Mexiko als Sechster

Rallye 2012

— 13.03.2012

Al-Attiyah & Neuville lassen in Mexiko aufhorchen

Die Citroen-Neuzugänge Nasser Al-Attiyah und Thierry Neuville holten in Mexiko jeweils ihre erste WP-Bestzeit und gewannen weiter an WRC-Erfahrung

Für Nasser Al-Attiyah erwies sich der Überseetrip nach Mexiko als ein erfolgreicher. Bei seinem zweiten WRC-Start in diesem Jahr kam der Dakar-Sieger von 2011 am Steuer Citroen DS3 WRC nach einer fehlerfreien Rallye auf Platz sechs ins Ziel.

"Ich gehe diese Herausforderung mit Citroen genauso an wie ich es im Verlauf meiner Karriere bisher immer getan habe - Schritt für Schritt", sagt Al-Attiyah. "Du musst zunächst einmal ins Ziel kommen, bevor du über gute Ergebnisse nachdenken kannst."

Nachdem er auf der Zuschauerprüfung am Abend des ersten Tages seine erste Bestzeit auf einer WRC-Prüfung realisieren konnte, ging Al-Attiyah als Neunter des Klassements in die zweite Etappe. Im Verlauf dieser konnte er sich auf den siebten Platz verbessern. Am Schlusstag setzte er auf der längsten Prüfung der Rallye die viertschnellste Zeit und rückte auf den sechsten Rang nach vorn.

"Ich bin mit dem sechsten Platz und vor allem mit der Tatsache, eine fehlerfreie Rallye gefahren zu haben, sehr zufrieden", sagt der Katari und versichert: "Die Fortschritte, die ich mit dem Auto gemacht habe, sind mir im Moment wichtiger als das Ergebnis als solches. Ich gehe davon aus, dass wir in Portugal noch besser aussehen werden."

Neuville mit Platz 13 unter Wert geschlagen

Citroen-Junior Thierry Neuville zeigte in Mexiko ebenfalls eine starke Leistung. Genau wie Al-Attiyah schaffte er seine erste WP-Bestzeit als WRC-Pilot. Platz 13 in der Endabrechnung spiegelt das vom Belgier gezeigte Potenzial nur bedingt wider. Bei Halbzeit der ersten Etappe lag Neuville auf dem vierten Platz inmitten der Werksfahrer. "Ich war schon etwas überrascht, am ersten Tag so gut mit den Spitzenfahrern mithalten zu können", kommentiert der Citroen-Junior.

Auf SS6 musste Neuville jedoch einen herben Rückschlag hinnehmen. "Ich versuchte, einem Stein, der mitten auf der Fahrbahn lag, auszuweichen. Leider erwischte ich ihn mit einem der Hinterräder. Ein paar Kilometer später brach die Radaufhängung und wir entschieden uns dazu stehen zu bleiben, bevor der Schaden noch größer wird", so der Belgier.

Nachdem die Mechaniker den DS3 in der Nacht zum Samstag wieder flott gemacht hatten, nahm Neuville die Rallye unter "Rallye 2"-Regularien wieder auf. Auf der zweiten und dritten Etappe gewann der 23-Jährige weitere wertvolle Erfahrung und fuhr auf der letzten Überfahrt der Zuschauerprüfung in Leon die Bestzeit. "Rückblickend ist es schade, dass wir am ersten Tag etwas Pech hatten. Insgesamt bin ich mit meinem Wochenende aber zufrieden und freue mich jetzt auf Portugal", so Neuville abschließend.

Fotoquelle: xpb images

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