Ford-Werksfahrer Petter Solberg hat die Showveranstaltung gewonnen

Rallye 2012

— 25.03.2012

Solberg gewinnt Fafe-Sprint

Ford-Werksfahrer Petter Solberg gewinnt die Showveranstaltung "Fafe-Sprint" hauchdünn vor Weltmeister Sebastien Loeb

Eine Woche vor der Rallye Portugal fand in der Nähe von Porto eine Showveranstaltung statt, die nicht zur WM zählte. Samstagabend wurde der "Fafe-Sprint" ausgetragen. Es handelte sich um eine 6,34 Kilometer lange Strecke auf einer der berühmtesten Prüfungen der Rallye Portugal. Dieser Abschnitt ist aber nicht mehr Teil der eigentlich Rallye, seit sie an die Algarve übersiedelt ist. Zum letzten Mal war Fafe im Jahr 2001 im Programm. Vor über 100.000 Zuschauern boten die Rallye-Akteure eine spektakuläre Show mit wilden Drifts und weiten Sprüngen. Der Sieg ging ganz knapp an Ford-Werksfahrer Petter Solberg.

Der Norweger setzte sich im Teilnehmerfeld, das 30 Autos umfasste, um zwei Hundertstelsekunden gegen Weltmeister Sebastien Loeb im Citroen durch. Bei der ersten der drei Durchfahrten war noch Jari-Matti Latvala im zweiten Ford-Werksboliden der Schnellste. Beim zweiten Mal war Solberg schneller und durfte deshalb am dritten und finalen Durchgang teilnehmen. Schließlich hielt er Loeb knapp in Schach. "Was für eine unglaubliche Prüfung. Es gab einige große und schwierige Sprünge."

"Sie machten es aber nur noch spannender", sagt der Norweger begeistert. "Wir wollten den Sport den Fans näher bringen. Genau das haben wir gemacht. Es war ein Teamsieg für mich, für Jari-Matti und für alle Jungs, die wieder das Auto toll vorbereitet haben. Der Sieg fühlt sich großartig an. Ich habe voll attackiert. Es waren viele Fans dabei, die sehr leidenschaftlich waren. Fafe ist ein richtiger Rallye-Ort. Ich bin sehr glücklich und hoffe, dass wir bei der Rallye so weitermachen können. Das war der erste Schritt. Jari-Matti und ich müssen nächste Woche alle schlagen."

Dritter wurde Dani Sordo im MINI, gefolgt von Nasser Al-Attiyah (Citroen.) Ott Tänak (Ford) und Armindo Araujo (MINI) belegten die weiteren Plätze. Latvala gewann zwar nicht, doch die Veranstaltung hat auch dem Finnen Spaß gemacht. "Ich liebe den Charakter dieser Strecke. Bisher hatte ich sie nur auf Video gesehen. Es gab schwierige Sprünge, die für Spektakel sorgten."

"Ich glaube, ich habe noch nie so viele Menschen an der Strecke gesehen. Man konnte ihren Enthusiasmus spüren. Es ist ein Klassiker und ich hatte viel Spaß. Natürlich wäre ich gerne den letzten Durchgang gefahren. Ich habe in der Vorwoche zwei Tage getestet und Petter nur einen. Ich schätze das war jetzt der Ausgleich dafür."

Am kommenden Donnerstag beginnt die Rallye Portugal in Lissabon. Insgesamt stehen 22 Prüfungen über 434,77 Kilometer auf dem Programm.

Fotoquelle: xpb images

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