Jari-Matti Latvala greift in Griechenland wieder ins Rallye-Geschehen ein

Rallye 2012

— 01.05.2012

Latvala: "Ich plane von Rallye zu Rallye"

Jari-Matti Latvala verschwendet derzeit keinen Gedanken an die Weltmeisterschaft und ist zuversichtlich, in Griechenland wieder in alter Form zu sein

Jari-Matti Latvala war wie seine Rallye-Kollegen am vergangenen Wochenende nach Argentinien gereist, aber während diese rund um Cordoba um WM-Punkte fuhren, war der Finne zum Zusehen gezwungen. Ein Schlüsselbeinbruch, den sich der 27-Jährige am 11. April bei einem Sturz beim Skilanglauf in seiner finnischen Heimat zugezogen hatte, machte einen Einsatz in Südamerika unmöglich. Vertreten wurde Latvala im Ford-Werksteam von Dani Sordo, der auf Position drei liegend während der letzten Wertungsprüfung ausfiel.

Latvala hofft, bei der Rallye Griechenland Ende Mai wieder im Auto zu sitzen. Nach der langen Pause brennt der Finne auf den nächsten Renneinsatz. "Ich bin motiviert, und die Motivation wächst von Tag zu Tag. Das einzige Fragezeichen ist, ob mir mein Arm Schmerzen bereiten wird. Ich hoffe nicht, aber genau weiß man vorher nie", wird Latvala von 'Autosport' zitiert.

Zur Überprüfung seiner Fitness sind vor dem WM-Lauf in Griechenland Testfahrten geplant. "Ich werde vor Griechenland einen zweitägigen Test fahren", sagt Latvala, der zuversichtlich ist, dann wieder an seinen Speed aus den ersten Rallyes anzuknüpfen. "Nach einer langen Pause ist die Rückkehr immer etwas schwieriger, aber ich habe Vertrauen in die Leistung des Autos und bin zuversichtlich, dass ich an den Speed von Portugal anknüpfen kann.

Zu seinem Saisonziel befragt sagt Latvala: "Ich plane derzeit von Rallye zu Rallye. Ich weiß, dass es sehr, sehr schwierig wird, die Weltmeisterschaft zu gewinnen." Durch seinen Ausfall in Argentinien ist seine ohnehin ungünstige Ausgangsposition noch schlechter geworden. Nach den Nullrunden in Monte Carlo und Mexico und dem frühen Ausfall in Portugal, wo er unter Rally-2-Regeln noch zwei WM-Punkte gewann, beträgt sein Rückstand auf WM-Spitzenreiter Sebastien Loeb 63 Punkte.

"Es gibt noch eine kleine Chance, und das gibt mir Zuversicht", will Latvala die Hoffnung nicht aufgeben. "Ich denke aber nicht darüber nach und mache mir deswegen keinen Stress. Wir blicken von Rallye zu Rallye und sehen dann, wo wir Ende des Jahres stehen."

Fotoquelle: xpb images

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