Mads Östberg ist durch seine konstanten Leistungen WM-Vierter

Rallye 2012

— 03.05.2012

Östberg: "Es tut mir für Dani leid"

Durch das Pech von Dani Sordo schaffte Mads Östberg in Argentinien im letzten Moment den Sprung auf das Podium

Mads Östberg ist in diesem Jahr ein regelmäßiger Besucher auf dem Podium. Mit Ausnahme von Mexiko, wo der Norweger Vierter wurde, durfte er seit Schweden dreimal Champagner verspritzen. Nachdem Östberg zuletzt in Portugal nach der Disqualifikation von Mikko Hirvonen (Citroen) den Sieg zugesprochen bekam, rutschte der 24-Jährige auch in Argentinien im letzten Moment auf das Podest, denn Dani Sordo schied in der Power Stage aus. "Es war wieder eine interessante Rallye. Natürlich freue ich mich, dass ich wieder auf dem Podium stehe, aber erneut war es nicht auf jene Art, die ich möchte", so Östberg. "Es tut mir leid für Dani. Er hat ein tolles Wochenende gezeigt."

Die konstant guten Ergebnisse wirken sich auch in der WM-Wertung aus. Obwohl der Norweger nicht beim Auftakt in Monte Carlo teilgenommen hat, ist er mit 68 Punkten WM-Vierter. Sein Adapta-Team hat lediglich 27 Zähler auf dem Konto, da die 25 Punkte für den Portugal-Sieg M-Sport zugesprochen wurden, weil Portugal nicht zu den nominierten Rallyes von Adapta zählte. Die Leistungen von Östberg zeigen auch, dass auch die Kundenversion des Ford Fiesta RS WRC technisch besser als im Vorjahr ist.

"Ich bin sehr zufrieden mit meiner bisherigen Saison, auch wenn einige Resultate durch das Pech anderer zustande gekommen sind. Ich denke aber, dass ich nichts dafür kann. Wir konzentrieren uns auf uns selbst, und ich finde, wir haben in diesem Jahr soweit all das getan, was wir machen wollten. Ich bin sehr zufrieden mit unserer Gesamtperformance."

Östberg war zum zweiten Mal in Argentinien und abgesehen von kleinen Schwierigkeiten absolvierte der 24-Jährige erneut eine solide Rallye. "Vor der Rallye entschieden wir uns dazu, über die Distanz zu kommen und soviel Erfahrung wie möglich zu sammeln. Wir sind von Freitag an durch die Prüfungen gefahren, haben den Aufschrieb korrigiert und uns für das nächste Jahr vorbereitet", schildert Östberg. "Damit bin ich sehr zufrieden."

"Am Freitag griffen wir ein wenig an und ich war mit den Zeiten sehr zufrieden. Dann flog ich von der Strecke und ich hörte auf zu pushen, weil Sordo bereits zu weit vor uns war. Von da an war ich mit meiner Pace nicht glücklich, aber es war auch nicht zu schlecht. Als wir angriffen, waren die Zeiten okay. Ich glaube, im nächsten Jahr wird es für mich etwas einfacher sein."

Fotoquelle: xpbimages.com

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