Die langen Prüfungen in Argentinien sind eine willkommene Abwechslung

Rallye 2012

— 09.05.2012

"Marathon-Rallye" Argentinien kommt gut an

Die langen Sonderprüfungen bei der Rallye Argentinien stoßen bei Citroen auf Zustimmung - Gute Abwechslung zum Standardprogramm

Die Rallye Argentinien war in diesem Jahr für die Piloten der Rallye-Weltmeisterschaft eine wahre Ausdauerprüfung. Während der drei Tage standen Sonderprüfungen mit einer Länge von insgesamt 503 Kilometern auf dem Programm. Zum Vergleich: Bei den meisten anderen Rallyes beträgt die Distanz um die 350 Kilometer. Auch die Länge der einzelnen Sonderprüfungen wich zum Teil deutlich vom üblichen Maß ab.

So führte die SS14, mit der der Schlusstag der Rallye eröffnet wurde, über eine Distanz von 65,74 Kilometern. Fast 40 Minuten benötigten die Fahrer für diese Sonderprüfung. Dies ist für Mikko Hirvonen jedoch eine willkommene Abwechslung. "Es ist schön, dass die Sonderprüfungen unterschiedlich lang sind, auch wenn nicht alle so lang sein müssen. Aber hier sind die meisten Prüfungen so schön, dass es einem nichts ausmacht", wird der Finne von 'wrc.com' zitiert.

Auch sein Teamchef Yves Matton ist der Meinung, dass solche Veranstaltungen eine Bereicherung für die Rallye-WM sind. "Es ist eine gute Idee, einige Rallyes zu haben, die sich von den übrigen ein wenig unterscheiden", so Matton ebenfalls gegenüber 'wrc.com'. "Das heißt nicht, dass wir bei allen Rallyes 500 Kilometer fahren wollen. In Europa sind Rallyes von 350 Kilometer Länge optimal, aber dann und wann sind Veranstaltungen wie diese gut und sehr interessant."

Die Organisatoren der Rallye Argentinien arbeiten unterdessen schon an der Routenplanung für das Jahr 2013. Dort sollen die Sonderprüfungen noch einmal verlängert werden. Als nächste Station steht für die WRC-Asse jedoch die Akropolis-Rallye in Griechenland ende Mai auf dem Programm. Dort müssen sie "nur" 409,47 Kilometer bewältigen.

Fotoquelle: Red Bull/GEPA

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