Jari-Matti Latvala holte sein zweites richtiges Resultat in diesem Jahr

Rallye 2012

— 28.05.2012

Latvala: "Wir erleiden zu viele Rückschläge"

Jari-Matti Latvala kletterte bei seinem WM-Comeback in Griechenland als Dritter auf das Podium - Ohne Reifenschaden wäre womöglich mehr möglich gewesen

Bei seinem Comeback nach einer Verletzungspause hat Fiesta RS WRC-Werkspilot Jari-Matti Latvala gemeinsam mit seinem Beifahrer Miikka Anttila die Akropolis-Rallye Griechenland auf dem dritten Rang beendet. Der 27-jährige Finne profitierte dabei vom Ausfall seines Teamkollegen Petter Solberg, der am Sonntagmorgen im Duell mit Spitzenreiter Sebastien Loeb von der Strecke gerutscht war und mit einem beschädigten Auto aufgeben musste.

Latvala - im Februar noch Sieger der Rallye Schweden - hatte zuvor den WM-Lauf in Argentinien auslassen müssen, nachdem er sich beim Skilaufen das Schlüsselbein gebrochen hatte. In Griechenland zeigte er sich in alter Frische und übernahm am ersten Tag zunächst die Führung. Auch auf der zweiten Etappe konnte der Werksfahrer von Ford den Druck auf Loeb aufrecht erhalten und zum Teil bis auf eine Sekunde verkürzen. Ein Reifenschaden, verursacht durch die Berührung einer Böschung, kostete jedoch gut 2,5 Minuten und beendete alle Hoffnungen auf den Gewinn des sechsten Saisonlaufs vorzeitig.

Nach dem Ausfall Solbergs konzentrierten sich Latvala und Anttila darauf, ihren Turbo-Allradler sicher ins Ziel zu bringen. Auf der finalen Power Stage sicherten sie sich mit der zweitschnellsten Zeit zwei zusätzliche Bonus-Punkte für die Fahrerwertung. "Im Prinzip könnte ich mit dem Ergebnis zufrieden sein, denn vor der Rallye Griechenland hatte ich mir einen Platz auf dem Podium zum Ziel gesetzt", bilanzierte Latvala, der nun in der WM-Zwischenwertung auf Rang fünf liegt.

"Trotzdem sind wir natürlich auch enttäuscht, denn wir hatten es durchaus in der Hand, diesen Klassiker zu gewinnen. Es ist gut, dass die lange Pause für uns zu Ende ist. Jetzt aber sollten wir endlich beginnen, Siege einzufahren. Unglaublich, dass wir erneut eine WM-Rallye angeführt haben, diese Position aber wieder nicht in ein entsprechendes Ergebnis umsetzen konnten."

"Wir erleiden in der laufenden Saison zu viele Rückschläge wie diese, es ist auch für das gesamte Team eine sehr frustrierende Situation. Es muss uns gelingen, diese kleinen Fehler auszumerzen, die uns immer so teuer zu stehen kommen. Hoffentlich geschieht dies nun endlich bei der Rallye Neuseeland."

Fotoquelle: xpbimages.com

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