Dank Sebastien Loeb und Citroen ist die Rallye-WM in Frankreich sehr populär

Rallye 2012

— 07.06.2012

Kalender 2013: Franzosen wehren sich vehement

Die Veranstalter der Frankreich-Rallye wehren sich vehement gegen den Vertragsentwurf der WRC-Kommission

Die Stimmung zwischen der WRC-Kommission und den Organisatoren der Rallye-Läufe ist am Tiefpunkt angelangt. Den Veranstaltern wurde Anfang des Monats ein Vertragsentwurf, der lediglich für die kommende Saison gilt, vorgelegt. Prinzipiell müssen die Rallyes mehr Geld bezahlen. Bis morgen Freitag (8. Juni) haben sie Zeit, den unterschriebenen Vertrag an die Kommission zu schicken, ansonsten stehen die Rallyes nicht im Kalenderentwurf, der dem Motorsport-Weltrat bei seiner Tagung am 15. Juni vorgelegt wird. Die Organisatoren sind sauer und es brodelt gewaltig.

Der Präsident des französischen Verbandes FFSA, Nicolas Deschaux, hat einen Brief an WRC-Kommissionspäsident Jarmo Mahonen und FIA-Präsident Jean Todt geschrieben. "Wir erinnern daran, dass in den internen Regeln der WRC-Kommission steht, dass es ihre Mission ist, den Kalender auszuarbeiten und dann dem Weltrat vorzulegen. Es gibt aber keine Bestimmung, dass die Kommission Bedingungen für die Unterzeichnung eines Vertrages mit der FIA ausarbeitet", heißt es in dem Schreiben, das unseren Kollegen von 'Autosport' vorliegt.

"Ihre Vorgehensweise, einen Vertrag zu schicken und ihn in kürzester Zeit zurückzuverlangen, ist komplett inakzeptabel", lautet die klare Ablehnung. "Wenn Sie diesen Weg fortsetzen, dann werden wir uns ohne zu zögern an den Weltrat für eine Schlichtung wenden." Ob angesichts dieser Worte eine Rallye den neuen Vertrag unterschreibt, darf bezweifelt werden. Angeblich soll am 15. Juni auch ein neuer Promoter präsentiert werden. Angesichts der großen Turbulenzen in der Rallye-WM dürfte die WRC als großer Punkt auf der Tagesordnung stehen.

Beim konkreten Streit zwischen der Kommission und den Veranstaltern geht es darum, dass die Veranstalter im kommenden Jahr für die Zeitnahme, das Tracking auf der Strecke und die TV-Produktion pro Lauf 100.000 Euro an die FIA zahlen sollen. Nach der Insolvenz des Vermarkters "North One Sport" (NOS), der diesen Service bisher finanzierte, wird die Zeitnahme und das Tracking durch die Firma "Stage-1-Technology" derzeit von dender FIA gezahlt. An diesen Kosten sollen sich zukünftig die Veranstalter beteiligen, was dort jedoch auf Widerstand stößt.

Fotoquelle: xpbimages.com

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