Jari-Matti Latvala gewann in einem irren Finale im Jahr 2010 in Neuseeland

Rallye 2012

— 10.06.2012

Loeb & Latvala schwärmen von Neuseeland

Sebastien Loeb hat zwar "nur" zwei Siege in Neuseeland gefeiert, doch er genießt die speziellen Straßen - Für Jari-Matti Latvala ist es eine Rallye für echte Fahrer

Die Rallye-WM hat derzeit eine kleine Pause, denn zwischen Griechenland und dem nächsten Lauf liegt ein Monat rennfreie Zeit. Die Vorbereitungen auf die nächste Rallye laufen aber bereits und demnächst machen sich die Akteure auf die längste Reise des Jahres. Vom 21. bis 24. Juni wird in Neuseeland um den Sieg gekämpft. Drei der noch aktiven Fahrer haben dort bereits gewonnen. Petter Solberg siegte im Jahr 2004 in einem Subaru. Sein heutiger Ford-Teamkollege Jari-Matti Latvala ist Titelverteidiger. In einer turbulenten letzten Prüfung hatte der Finne im Jahr 2010 die Nase vorne.

Aufgrund der Rotation mit dem benachbarten Australien wurde im Vorjahr in Neuseeland nicht gefahren. Zu den Siegern zählt natürlich auch Sebastien Loeb, der 2005 und 2007 erfolgreich war. Es ist also nicht der erfolgreichste Boden für den Dauerweltmeister. "Die Straßen sind schnell und flüssig, und dort zu fahren ist sehr aufregend", sagt Loeb. "Es ist auch eine Rallye, bei der immer viel passiert ist. Manchmal zu meinen Gunsten, manchmal auch nicht - aber es ist eine interessante Rallye."

Im Jahr 2010 hatten vor der letzten Sonderprüfung noch vier Fahrer die Chance auf den Sieg. Schließlich hatte Latvala die Nase um 2,6 Sekunden vor Sebastien Ogier (damals Citroen) und Loeb, dem einer seiner seltenen Fehler unterlaufen war. Trotzdem gefallen Loeb die Herausforderungen in Neuseeland. "Die Straßen sind anders und aufgrund der Quergefälle sehr speziell. In Neuseeland zu fahren ist deshalb anders."

"Da ich dort aber schon gewonnen habe, könnte man sagen, dass die Straßen meinem Fahrstil liegen, oder nicht? Neuseeland ist auch einzigartig, weil es sehr weit weg ist. Die Landschaft ist spektakulär und es gibt unglaubliche Orte", schwärmt der Routinier. Auch Latvala ist nach seiner verletzungsbedingten Pause wieder dabei und freut sich nach der harten Akropolis auf das ferne Neuseeland.

"Es ist eine meiner Lieblingsrallyes. Als Rallye-Fahrer genieße ich schnelle und flüssige Straßen, und davon gibt es in Neuseeland viele. Es ist auch ein tolles Land. Aus Rallye-Sicht sind es die Straßen, die es so schön machen. Sie sind weich, flüssig und überhöht. Das verleitet die Fahrer zum Attackieren. Es ist wirklich eine Freude dort zu fahren. Ich freue mich auf Neuseeland, denn es ist eine richtige Fahrer-Rallye."

Fotoquelle: Ford

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