Sebastien Loeb kommt mit beruhigendem Punktepolster nach Neuseeland

Rallye 2012

— 17.06.2012

Loeb: Freude über die Rückkehr nach Neuseeland

Sebastien Loeb verspürt im Vorfeld der Rallye Neuseeland, die erstmals seit 2010 im Kalender ist, große Vorfreude - X-Games-Premiere im Anschluss

Sebastien Loeb kommt mit einem komfortablen Vorsprung von 30 Punkten auf Citroen-Teamkollege Mikko Hirvonen zum siebten WRC-Saisonlauf nach Neuseeland. Die Schotter-Rallye am anderen Ende der Welt ist im Zuge des jährlichen Wechsels mit Australien erstmals seit der Saison 2010 wieder im Kalender und zeichnet sich durch flüssige Passagen aus, auf denen die WRC-Stars ein hohes Tempo an den Tag legen.

Der achtfache Weltmeister Loeb gerät beim Gedanken an Neuseeland ins Schwärmen: "Diese Rallye ist wohl die Krönung, wenn es um das Fahren auf Schotter geht. Sie ähnelt ein wenig der Veranstaltung in Finnland, nur dass die Bäume viel weiter abseits der Straßen stehen." Die Wertungsprüfung "Whaanga Coast" wird von vielen Beteiligten als die schönste WP auf der gesamten WRC-Tour bezeichnet.

"Es ist eine Rallye, bei der du pausenlos attackieren musst. Gibst du einmal nicht 100 Prozent, siehst du das sofort an den Zeiten", weiß Loeb, der die Rallye in den Jahren 2005 und 2008 gewann. Für den Dauerweltmeister in Citroen-Diensten lief es auf dem neuseeländischen Schotter jedoch nicht immer perfekt: "Ich habe zwar bei sechs Starts zweimal gewonnen, habe hier aber auch schon Fehler gemacht. Ein paar davon passierten, als ich hart attackierte. Andere passierten, als ich ein etwas gemächlicheres Tempo anschlagen wollte."

Citroen will Gesamtführung mindestens halten

"Mit vier Siegen aus den ersten sechs Rallyes - darunter zwei Doppelsiege - haben wir gerade einen guten Lauf", sagt Citroen-Teamchef Yves Matton mit Blick auf die Leistungen von Loeb und Teamkollege Hirvonen am Steuer der beiden DS3 WRC des Werksteams. "In Neuseeland sollten wir unsere Führung in beiden WM-Wertungen mindestens halten, wenn nicht sogar ausbauen können", gibt sich Matton optimistisch.

Angesichts des Tempos der Ford-Werkspiloten Jari-Matti Latvala und Petter Solberg erwartet der Citroen-Teamchef aber auch in Neuseeland einen harten Kampf: "Es ist noch lange nicht sicher, wie die Rallye ausgehen wird. Wir haben bei den zurückliegenden Veranstaltungen gesehen, dass die Abstände zwischen den schnellsten Fahrzeugen sehr gering waren. Alles deutet auf eine weitere enge Schlacht in der Rallye-Weltmeisterschaft hin."

WM-Spitzenreiter Loeb, der die Gesamtwertung so oder so auch nach dem siebten Saisonlauf noch anführen wird, macht sich im Anschluss an die Rallye Neuseeland auf den Weg nach Los Angeles, wo er mit dem leistungsstärkeren Citroen DS3 XL zum ersten Mal überhaupt bei den X-Games an den Start gehen wird.

Fotoquelle: xpbimages.com

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