Ford-Pilot Jari-Matti Latvala hat im Qualifying wieder seinen Speed gezeigt

Rallye 2012

— 21.06.2012

Latvala im Qualifying Schnellster

Ford-Pilot Jari-Matti Latvala gewinnt das Qualifying in Neuseeland vor den drei weiteren Werkspiloten - Manfred Stohl beim Comeback Zehnter

Im Qualifying für die Rallye Neuseeland hat Jari-Matti Latvala einmal mehr seinen und den Speed des Ford Fiesta RS WRC gezeigt. Der Finne benötigte für die fünf Kilometer lange Strecke 2:32.2 Minuten. Latvala ist Titelverteidiger, denn im Jahr 2010 gewann er in einem spannenden Finish. Aufgrund der Rotation mit Australien wurde im Vorjahr nicht in Neuseeland gefahren. Zum fünften Mal hat sich nun ein Ford in dieser Saison im Qualifiying durchgesetzt und Latvala darf sich die Startposition für Freitag als Erster aussuchen.

"Ich wusste, dass das Qualifying sehr wichtig ist, weil am Freitag mehr als die Hälfte der Wertungskilometer auf dem Programm stehen", sagt der 27-Jährige, der in diesem Jahr in Schweden seinen bisher einzigen Sieg verbuchen konnte. "Deshalb ist es sehr wichtig, sich als Erster die Startposition aussuchen zu können - wichtiger als überall sonst. Jetzt habe ich die beste Möglichkeit, für morgen in der besten Position zu sein."

Die zweitbeste Zeit stellte Citroen-Pilot Mikko Hirvonen auf. Der Vizeweltmeister war um 0,367 Sekunden langsamer als sein finnischer Landsmann. Position drei ging an Petter Solberg im Ford. Dem Routiniert fehlte eine halbe Sekunde auf seinen Teamkollegen. Weltmeister Sebastien Loeb (Citroen) erzielte die viertbeste Zeit. Sein Rückstand betrug 0,893 Sekunden. Der Franzose hat aber in der laufenden Saison schon mehrmals gezeigt, dass Speed nicht alles ist, um am Sonntag als Sieger zu jubeln.

Die vier Werkspiloten lagen also wieder als Paket an der Spitze. Citroen-Junior Thierry Neuville folgte als Fünfter. Da sich Nasser Al-Attiyah auf die Olympischen Spiele in London vorbereitet, sitzt Neuville diesmal im Citroen des Katar-Teams. Der Este Ott Tänak (Ford) wurde Sechster und MINI-Pilot Dani Sordo Siebter. Jari Ketomaa (Ford) ist auch in Neuseeland dabei und stellte die achtbeste Zeit auf.

Erstmals fährt Jewgeni Nowikow auf der fernen Insel einen WRC-Boliden, nachdem er 2008 noch in der PWRC am Start war. Er klassierte sich als Neunter und hatte einen Rückstand von 2,3 Sekunden. Zehnter wurde Manfred Stohl (Ford) bei seinem Comeback. Der Österreicher, der die Kommandos von Ilka Minor angesagt bekommt, war um 5,7 Sekunden langsamer als Latvala. Die Fahrer müssen sich jetzt noch ihre Startposition aussuchen. Am Freitag stehen dann 209,6 Prüfungskilometer auf dem Programm.

Die Qualifying-Zeiten:

01. Jari-Matti Latvala (Ford) - 2:31.864 Minuten
02. Mikko Hirvonen (Citroen) +0,367 Sekunden
03. Petter Solberg (Ford) +0,542
04. Sebastien Loeb (Citroen) +0,893
05. Thierry Neuville (Citroen) +1,087
06. Ott Tänak (Ford) +1,272
07. Dani Sordo (MINI) +1,372
08. Jari Ketomaa (Ford) +2,082
09. Jewgeni Nowikow (Ford) +2,321
10. Manfred Stohl (Ford) +5,790

Fotoquelle: xpbimages.com

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