Im Oktober auf Sardinien soll der zweite VW-Werksfahrer feststehen

Rallye 2012

— 28.06.2012

Zweiter VW-Fahrer soll auf Sardinien vorgestellt werden

Volkswagen wird die Saison 2013 zunächst mit zwei Polo-R-Boliden beginnen - Der zweite Werksfahrer soll bei der Rallye Sardinien vorgestellt werden

Das Volkswagen-Team war am vergangenen Wochenende nicht in Neuseeland am Start. Man nahm die lange Reise bewusst nicht auf sich, denn im Hintergrund läuft die Entwicklung des Polo R WRC auf Hochtouren. Derzeit wird der Bolide in Finnland getestet. Wie konkurrenzfähig das Auto ist, darüber halten sich die Wolfsburger bedeckt. Dennoch ranken sich um VW mehrere Gerüchte. Speziell die Frage nach dem zweiten Werksfahrer beschäftigt die Rallye-Gemeinde. Die Gerüchteküche schreibt Ford-Pilot Jari-Matti Latvala in das zweite Cockpit neben Sebastien Ogier, der fix ist.

"Der aktuelle Plan von Volkswagen sieht vor, dass wir unseren zweiten Einsatzpiloten für die Saison 2013 im Rahmen der Rallye Sardinien benennen", so ein VW-Sprecher auf Nachfrage von 'Motorsport-Total.com'. Vor einem Jahr hat VW in Sardinien den Einstieg in die Rallye-WM offiziell verkündet. Der komplette Kader und das finale Auto wird dann am 8. Dezember offiziell vorgestellt werden. Sicher ist, dass man beim Saisonauftakt 2013 in Monte Carlo mit zwei Boliden antreten wird. Im Laufe des Jahres könnte dann noch ein dritter Wagen für einen Youngster hinzukommen.

Laut Informationen von 'Autosport' untersucht der Automobilweltverband FIA derzeit diesbezüglich eine Regeländerung, ob Hersteller im kommenden Jahr verpflichtend drei Autos einsetzen müssen, wobei im dritten Boliden ein Nachwuchsfahrer sitzen soll. Vor der nächsten Weltratssitzung im September wird es diesbezüglich aber keine Entscheidung geben. Während die FIA für die Rallye-WM noch einige Baustellen zu lösen hat - Stichwort Promoter - bereitet sich Volkswagen abseits der Öffentlichkeit auf 2013 vor.

"Der WRC-Polo wird in erster Linie hier bei uns im Haus entwickelt", wird Motorsportchef Jost Capito vom 'Rallye-Magazin.de' zitiert. "Die Erfahrungen sammeln wir mit dem Skoda Fabia S2000. Und die Zusammenarbeit mit den Kollegen von Skoda ist sehr gut, sehr intensiv und sehr kollegial. Wobei es auch schon wechselseitig ist - sie lernen auch schon Dinge von uns."

"Es gibt regelmäßige Besprechungen. Aber die Hauptverantwortung liegt hier bei uns. Der Motor ist eine komplett neue Eigenentwicklung von Volkswagen Motorsport. Es ist der erste 'Global Race Engine' im Konzern. Natürlich haben sich die Motorenabteilungen aller Marken dazu ausgetauscht, um bei der Entwicklung auf die am besten geeigneten verfügbaren Technologien und Lösungen zurückgreifen zu können. Für das Fahrzeug gilt das gleiche."

Fotoquelle: Volkswagen

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