Vor heimischem Publikum kletterte Jari-Matti Latvala auf das Podium

Rallye 2012

— 05.08.2012

Latvala: "Uns fehlt nicht viel"

Lokalmatador Jari-Matti Latvala eroberte in Finnland den dritten Platz - Die Suche nach der richtigen Abstimmung hat die entscheidenden Sekunden gekostet

Die Ford Werkspaarung Jari-Matti Latvala und Miikka Anttila erzielte bei der Rallye Finnland einen Podiumsplatz für das Ford World Rally Team - sie wurden Dritte bei ihrem Heimspiel. Beim achten von 13 Läufen zur Rallye-Weltmeisterschaft 2012 fuhren gleich sieben Ford Fiesta RS WRC in die Top 10. Die Rallye Finnland zählt zu den traditionsreichsten und prestigeträchtigsten WM-Läufen im WM-Kalender. In diesem Jahr präsentierte sich der Event in den malerischen Wäldern der Region Jyväskylä - 270 Kilometer nördlich von Helsinki gelegen - mit nur 303,52 Kilometern in 18 Wertungsprüfungen besonders kompakt.

Die Parallele zur leichathletischen Königsdisziplin, dem 100-Meter-Sprint, liegt auch deswegen nah, weil bei keiner anderen WM-Rallye derart hohe Durchschnittsgeschwindigkeiten erzielt werden - bei dieser Ausgabe waren es im Schnitt fast 130 km/h. Auch in diesem Jahr verfolgten Tausende Fans das Geschehen live an der Strecke. Besonders die legendäre WP "Ouninpohja", die zum Abschluss der Rallye gleich zwei Mal gefahren wurde, zog große Zuschauermengen an.

Latvala lag nach dem kurzen Auftakt am Donnerstagabend auf Zwischenrang zwei. Am Freitag konnte der 27-Jährige das Tempo der beiden Spitzenreiter jedoch nicht mitgehen. Der Finne fand keine befriedigende Abstimmung für seinen Fiesta RS WRC. Als er dann doch das perfekte Setup erarbeitet hatte, ging er mit mehr Selbstvertrauen zur Sache, setzte sich von seinem Teamkollegen ab und sicherte sich Endrang drei.

"Als Finne muss es bei der Finnland-Rallye immer dein Ziel sein zu gewinnen. Aber diesmal habe ich vorher gesagt, dass ich mit einem Podestplatz zufrieden wäre", sagt Latvala. "Ich habe eine ordentliche Leistung gezeigt und mir keinen Fehler erlaubt. Das ist mehr, als ich nach manch anderer Rallye in diesem Jahr sagen konnte. Außerdem bekam das Auto keinerlei mechanische Probleme, das war ebenfalls ein gutes Gefühl."

"Zu Beginn zeigten wir nicht alles, was wir können. Ich kämpfte um das richtige Setup, das zahlte sich aus. Nachher konnte ich das Auto richtig spüren. Wir fuhren eine wirklich gute Pace, waren aber offenbar nicht schnell genug. Das müssen wir jetzt mit viel harter Arbeit ändern. Uns fehlt nicht viel."

Fotoquelle: xpbimages.com

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