Weltmeister Sebastien Loeb war im Shakedown der Schnellste

Rallye 2012

— 23.08.2012

Loeb: Deutschland ist die schwierigste Asphalt-Rallye

Sebastien Loeb hat schon acht Siege in Deutschland gefeiert - Für den Franzosen ist es dennoch die schwierigste Asphalt-Rallye der Saison

In Deutschland galt Sebastien Loeb lange Zeit als unschlagbar. Das war er auch, denn der Ausnahmekönner gewann in den Jahren 2002, 2003, 2004, 2005, 2006, 2007, 2008 und 2010. Nur im Vorjahr wurde der Franzose besiegt. Ein Reifenschaden entschied das Duell gegen seinen damaligen Citroen-Teamkollegen Sebastien Ogier. Der jüngere der beiden Franzosen hat in diesem Jahr aber keine Siegchance. Kann jemand Loeb im direkten Duell schlagen? "Ich weiß es nicht. Im Vorjahr hatte ich den Reifenschaden, aber die Reifen sind in diesem Jahr anders. Das sollte also nicht erneut auftreten", meint der Franzose selbst über seine Siegchancen.

"Ich bin vorbereitet. Es gibt viele gute Prüfungen. Die Rallye könnte etwas komplizierter sein." Die Veranstalter haben die Routenführung in diesem Jahr etwas verändert, um die Rallye noch anspruchsvoller und spektakulärer zu machen, sowie gute Aussichtsplätze für die Zuschauer zu schaffen. "Ich bevorzuge die gleichen Prüfungen wie in der Vergangenheit", meint Loeb und outet sich nicht als Fan von Veränderungen."

"Es ist aber für alle gleich. Es bedeutet, dass wir in der Recce mehr arbeiten müssen. Und ich möchte nicht arbeiten." Generell hat Loeb eine hohe Meinung über die Rallye Deutschland. Im Vergleich zu den anderen Asphalt-Rallyes in Spanien und Frankreich schätzt er sie als sehr schwierig ein. "Ja das ist sie, weil es sehr schnelle Abschnitte im Saarland gibt. In den Weinbergen gibt es auch schnelle Strecken und Haarnadeln."

"Baumholder ist für sich speziell. Es gibt drei unterschiedliche Segmente. Das Wetter kann sich auch verändern und macht es nur noch schwieriger." Am Samstag wartet außerdem die Arena Panzerplatte, die 46,54 Kilometer lang ist. "Diese Prüfung ist ganz anders als alle anderen Rallye-Strecken. Ich fände es besser, wenn wir zwei Prüfungen zu je 20 Kilometern hätten", meint Loeb und präzisiert: "Dadurch könnten wir mehr pushen."

"Bei so einer langen Prüfung muss man ständig auf die Reifen achten, weshalb man es ruhig angehen muss. Das macht uns und den Zuschauern keinen Spaß", sagt der Weltmeister klar seine Meinung. Es könnte am Wochenende auch regnen und den Rallye-Verlauf beeinflussen. "Im Regen ist es sehr knifflig, speziell in den Weinbergen. Die Straßen sind sehr schmal und man kann leicht von der Straße rutschen. Mit weichen Regenreifen ist es okay, aber mit harten Reifen ist es knifflig."

Fotoquelle: Red Bull/GEPA

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