Christian Loriaux möchte sich nicht hinter Citroen und Sebastien Loeb verstecken

Rallye 2012

— 27.09.2012

Loriaux: "Haben das schnellste Auto"

Der Technische Direktor des Ford-Teams in der Rallye-WM ist von der Konkurrenzfähigkeit überzeugt und trauert den verpassten Siegen hinterher

Mit dem Sieg bei der Wales Rallye holte sich Jari-Matti Latvala seinen zweiten Saisonsieg. Durch die schwankende Form des Finnen ist der Titel bereits außer Reichweite. "Unser Auto hätte in diesem Jahr jede Rallye gewinnen sollen", bemerkt Christian Loriaux, der Technische Direktor von Ford, gegenüber 'Autosport'.

"Es gab nur eine Rallye, bei der wir unterlegen waren und das war Finnland. Da waren wir 0,08 Sekunden pro Kilometer langsamer. Die gesamte Saison über waren die Autos sehr eng beieinander. Man konnte nicht sagen, welches Auto besser ist", analysiert Loriaux und stellt fest: "Doch in Deutschland war unser Auto schneller."

"Ich bin mir sicher, dass die französische Presse sagen wird, dass Loriaux eingebildet ist. Wir hatten drei Fahrer, die in Deutschland Bestzeiten gefahren sind", berichtet er. "Bei Citroen haben Mikko Hirvonen und Thierry Neuville keine einzige Prüfung gewonnen. Es war einzig und alleine Sebastien Loeb. Der Ford war das schnellste Auto. Wenn Ott Tanak auf Asphalt eine Bestzeit fahren kann, sollte Neuville das auch schaffen. Wir hatten also das schnellere Auto."

Auch WM-Leader Sebastien Loeb, der 2012 bereits sieben Rallyes für sich entscheiden konnte, stellte in Wales fest, dass der Fiesta WRC richtig schnell ist: "Jari-Matti war sehr schnell. Er flog durch die Prüfungen und wir hatten keine Chance", so der Franzose. Citroen-Teamchef Yves Matton schob die fehlende Performance auf das Setup des Autos, das nicht optimal war. Zudem hielt Matton fest, dass man bei der Rallye weniger Risiko einging als die Konkurrenz.

Fotoquelle: Ford

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