MINI-Pilot Dani Sordo zählt auf Asphalt zu den Spitzenfahrern

Rallye 2012

— 03.10.2012

Prodrive: Sordo will aufs Podium

Dani Sordo peilt in Frankreich seinen zweiten Podestplatz der Saison an - Gaststarter Yvan Muller tritt zum ersten Mal mit einem MINI an

Das Prodrive-Team tritt bei der Rallye-Frankreich mit zwei MINI John Cooper Works WRC an. Neben Dani Sordo absolviert Tourenwagen-Weltmeister Yvan Muller einen Gaststart. Zum dritten Mal gibt der Franzose bei dieser Asphalt-Rallye rund um Straßburg Gas. Teamchef Dave Wilcock rechnet mit Top-10-Platzierungen des WTCC-Meisters. Auch bei Sordo sind die Hoffnungen groß, denn im Vorjahr verpasste der Spanier den Sieg um lediglich sechs Sekunden. Das zweite Podium der Saison ist das erklärte Ziel der MINI-Mannschaft. Zur Vorbereitung wurde am Dienstag noch ein Test in Frankreich absolviert.

Seit der Rallye Deutschland, der vorangegangenen Asphalt-Rallye, hat Prodrive am MINI gearbeitet. Es wurde eine neue Software bei der Motorsteuerung eingeführt. Außerdem sollen die Schaltvorgänge nun einen Tick schneller vonstatten gehen. "Zum ersten Mal bin ich das Auto mit diesen Veränderungen gefahren", sagt Sordo nach dem Test. "Es fühlte sich viel besser und stärker an. Ich bin mir sicher, dass die Zeiten an diesem Wochenende eng beisammen liegen werden." Bereits im Vorjahr gab es einen Sekunden-Krimi.

Sollte das Wetter stabil bleiben - derzeit ist kein Regen vorhergesagt - dann rechnet Sordo auch diesmal mit einer spannenden Rallye. Die Zuversicht bei Prodrive ist groß: "In Deutschland hat Dani gezeigt, dass er im Spitzenfeld mitfahren kann", sagt Wilcock. "Dani bevorzugt schnelle und flüssige Abschnitte, die es rund um Straßburg gibt. Da es jetzt neu die Schotter-Crew gibt, wird er zusätzliches Vertrauen haben und das Auto pushen können. In Deutschland war es für ihn schwierig, weil er ohne neuen Aufschrieb fahren musste."

Muller hat sich in der vergangenen Woche bei einem Test in Großbritannien auf die Rallye vorbereitet. Er absolvierte 60 Kilometer auf Prodrives-Teststrecke in Warwickshire. "Bei allen Rallyes an denen Yvan teilnehmen könnte, würde ich sagen, dass ihm Frankreich oder Spanien am meisten liegen. Ich bin mit ihm im Auto gefahren und habe in der Vorwoche gesehen, wie er gefahren ist", sagt Wilcock. "Man konnte sehen, wie er sich kontinuierlich an den Vierradantrieb herangetastet hat. Ich bin sicher, dass er nach einigen Prüfungen regelmäßig Zeiten in den Top 10 setzen kann. Das wäre schon ein großer Erfolg."

Fotoquelle: xpbimages.com

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