Sebastien Loeb möchte seinen Gegnern die Aufgabe nicht erleichtern

Rallye 2012

— 13.10.2012

Loeb hungrig auf weitere Siege

Sowohl in der laufenden Saison als auch 2013 möchte Sebastien Loeb weiter um Siege kämpfen: "Sonst könnte ich ja auch Zuhause bleiben"

Der neunte Titel in Folge hat Sebastien Loeb für den Rest der Saison den Druck genommen. Das heißt aber nicht, dass der Elsässer einen Gang zurückschalten wird: "Wenn ich Rallyes fahre, dann ist es mein Ziel, zu gewinnen. Sonst könnte ich ja auch Zuhause bleiben. Das komplette Citroen-Team sieht die Sache genauso. Sicher ist es wahr, dass nach dem Gewinn der Meisterschaften der Druck nachgelassen hat."

"Nach dem Sieg in Frankreich gab es ein Aufatmen. Jeder hat darauf gewartet. Wir mussten es aber noch schaffen. Es war nicht einfach", berichtet der Citroen-Pilot, der nach der Saison keine weitere volle WRC-Saison mehr bestreiten wird. Die Entscheidung, der Rallye-WM in Etappen "Goodbye" zu sagen, bereut er noch nicht.

"Es ist meine Entscheidung gewesen, nicht mehr weiterzumachen. Ich fühle mich deshalb nicht schlecht. Ich weiß, dass andere Herausforderungen vor mir liegen. Es gab viele emotionale Momente, vor allem am Sonntag, als wir Orte besuchten, an denen ich aufgewachsen bin. Ich war erstaunt, wie viele Menschen mich bei der Streckenerkundung, den Prüfungen und auf dem Podium in der Woche im Elsass unterstützten", schildert der Serien-Weltmeister.

"Es ist verrückt, wie beliebt der Rallye-Sport im Elsass geworden ist. Ich denke, dass es nicht das letzte Mal war, dass ich an dieser Veranstaltung teilgenommen habe", bemerkt er. Als nächstes steht aber erst einmal die Rallye in Italien auf dem Plan: "Auf Sardinien werden wir weniger Druck haben. Wir können die Sache wieder mehr genießen. Es ist so schön und selten, an einer Rallye teilzunehmen, ohne sich über diverse Dinge einen Kopf zu machen."

In der kommenden Saison wird Loeb vermutlich nicht mehr um den Titel kämpfen. Dennoch möchte er auch 2013 ganz oben stehen, wenn er startet: "2013 werden wir ein paar Rallyes bestreiten und dabei weitere Siege anstreben. Der Druck wird aber ein anderer sein. 2013 wird trotzdem ein anstrengendes Jahr werden. Wir müssen an dem WTCC-Projekt arbeiten und zusätzlich ein teilweises WRC-Programm absolvieren", erklärt Loeb.

Fotoquelle: xpbimages.com

Weitere Rallye Themen

News

Rallye Australien: Eric Camilli überschlägt sich

News

Hyundai präsentiert den i20 für die WRC 2017

News

M-Sport wirbt offen um die Dienste von Sebastien Ogier

News

Kolumne zum Volkswagen-WRC-Ausstieg: Wie geht es weiter?

Diesen Beitrag empfehlen

Anzeige

Automarkt

Finden Sie im Automarkt von autobild.de Ihren Gebrauchtwagen.

Bei autohaus24.de Neuwagen günstig kaufen und Geld sparen.