Petter Solberg muss sich nach nur einem Jahr einen neuen Arbeitgeber suchen

Rallye 2012

— 19.10.2012

Solberg von Ford-Ausstieg überrascht

Petter Solberg bedauert der Rückzug von Ford aus der Rallye-Weltmeisterschaft, hat aber nach eigenen Angaben mehrere Optionen für die Zukunft

Überraschend hat Ford in dieser Woche bekanntgegeben, im kommenden Jahr nicht mehr werksseitig an der Rallye-Weltmeisterschaft teilzunehmen. Aufgrund der schlechten wirtschaftlichen Rahmenbedingungen in Europa beendet der Autohersteller nach 17 Jahren sein WRC-Engagement. Diese Nachricht hat auch Werksfahrer Petter Solberg kalt erwischt: "Ich hatte einige Gerüchte geöhrt, aber es ist immer noch schwer zu glauben", sagt der Norweger. Malcolm (Wilson, Ford-Teamchef, Anm. d. Red.) hat 17 Jahre lang Ford eingesetzt."

Der 37-Jährige lobt die Leistungen Wilsons in den vergangenen Jahrzehnten: "All die harte Arbeit und die Anstrengungen, die er im Hintergrund unternommen hat, waren wirklich großartig. Jeder weiß, wie wichtige er für diesen Sport ist. Es tut mir für ihn und das gesamte Team leid", sagt Solberg, der jedoch an eine Zukunft für das Team glaubt: "Malcolm ist ein zäher Bursche und wird das Ruder herumreißen. Er hat viele gute Leute im Team, daher werden sie sicherlich eine Lösung für die Zukunft finden."

Mit seinem Team M-Sport könnte Wilson auch ohne Werksunterstützung im kommenden Jahr Ford Fiesta RS WRC in der Rallye-WM einsetzen. M-Sport wäre eine Optionen für Solberg, der nach zwei Jahren als Privatstarter erst in diesem Jahr wieder zum Werksfahrer aufgestiegen war. Nach eigenen Angaben hat der Norweger jedoch noch weitere Optionen: "Ich habe einen Plan A, B und C. Wir müssen abwarten, ob wir vor Spanien schon etwas in der Hand haben. Ich hoffe es", so Solberg.

Fotoquelle: xpbimages.com

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