Jewgeni Nowikow zeigte auch auf Saradinien eine starke Leistung

Rallye 2012

— 21.10.2012

Nowikow sichert den zweiten Platz ab

Jewgeni Nowikow egalisiert bei der Rallye Italien sein bestes Karriere-Resultat und fährt auf den zweiten Platz - Dank an Beifahrerin Ilka Minor

Die starke Saison des Jewgeni Nowikow (Ford) in der Rallye Weltmeisterschaft fand auch bei der Rallye Italien ihre Fortsetzung. Der Russe, der in dieser Saison stark gereift wirkt und das Image des Bruchpiloten abgelegt hat, fuhr eine starke Rallye ohne große Fehler, die im Ziel mit dem zweiten Platz belohnt wurde. "Es war ein großartiges Wochenende für uns", jubelt Nowikow. "Ich bin im vergangenen Monat 22 Jahre alt geworden und war nun zwei Mal Zweiter. Wenn das kein Grund zum Feiern ist!"

Bereits bei der Rallye Portugal war der Russe auf Position zwei gefahren, nun gelang ihm auf Sardinien die Einstellung dieses Resultats. Im Gegensatz zu vielen Stars der Szene, vermied Nowikow Fahrfehler. Angst davor, dass es ihn ähnlich wie Sebastien Loeb, Petter Solberg oder Jari-Matti Latvala auch treffen könnte, hatte der 22-Jährige nicht. "Das ist Rallyesport, da kann alles passieren. Während der Rallye habe ich daran aber nicht gedacht. Es ist einfach gut, dass wir hier solch ein starkes Resultat erzielen konnten."

Ein Angriff auf Spitzenreiter Mikko Hirvonen kam für den Russen zu keiner Zeit in Betracht. "Daran habe ich ehrlich gesagt nie gedacht. Man muss einfach sehen, wie viele Podiumsplatzierungen Mikko hat und wie viele ich habe", sagt Nowikow. "Wir haben entschieden, dass es besser sei, den zweiten Platz abzusichern, als etwas zu riskieren, denn hier kann man schnell von der Straße abkommen."

Auch der Wechsel des Beifahrers konnte den Aufwärtstrend Nowikows nicht stoppen. Nach der Verletzung von Denis Giraudet fährt der Russe seit drei Rallyes mit der Österreicherin Ilka Minor an seiner Seite - und das mit Erfolg: "Ja, das läuft wirklich gut, ich bin sehr glücklich. Ich muss Ilka danken. Sie hat mir vertraut und hatte keine Angst, sich zu mir ins Auto zu setzen", sagt Nowikow.

Diese gibt das Kompliment zurück: "Es war kein einfaches Wochenende, vor allem da wir erst seit drei Rallyes zusammenarbeiten. Aber wir haben schnell einen guten Rhythmus gefunden", so Minor, die sich der Verantwortung für ihren jungen Piloten bewusst ist: "Nach dem Ausfall von Denis zu Jewgeni ins Auto zu steigen, war nicht einfach, denn Denis verfügt über große Erfahrung. Aber selbst mit meiner geringeren Erfahrung funktioniert es ganz gut."

Fotoquelle: xpbimages.com

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