Von Red Bull erwarten sich alle Beteiligten eine Wiederbelebung der WRC

Rallye 2012

— 26.10.2012

Zukunft der WRC: Wichtiges Treffen in Paris

Von einem Treffen zwischen den neuen WRC-Promotern, der FIA und den Veranstaltern in Paris werden am Montag wichtige Weichenstellungen für die Zukunft erwartet

Vor gut einem Monat gab es in der monatelang andauernden Promoterkrise der Rallye-Weltmeisterschaft (WRC) endlich den lange erwarteten Durchbruch. Mit dem Red-Bull-Medienhaus und der Sportsman-Mediengruppe wurden neue Promoter für die WRC gefunden. Nachdem die Zusammenarbeit mit dem bisherige Vermarkter North-One-Sports (NOS) zu Beginn des Jahres beendet worden war, stand die WRC seit Saisonbeginn ohne Promoter dar.

Bei den vergangenen drei WRC-Läufen waren Vertreter der neuen Promoter vor Ort, um die Lage zu sondieren. Auf konkrete Ideen für die Zukunft der WRC warten die beteiligten Teams und Organisatoren bislang jedoch vergeblich, was zu wachsender Ungeduld führt. "Sie hatten genügend Zeit, sich das Ganze anzuschauen", wird ein namentlich nicht genannter Beteiligter von 'Autosport' zitiert. "Aber nun ist es an der Zeit, dass sie uns ein paar Neuigkeiten verkünden."

Damit wird nun am kommenden Montag gerechnet. Dann kommen in Paris die neuen Promoter mit der FIA und den Organisatoren der WM-Läufe zusammen, um über die Zukunft der Rallye-WM zu diskutieren. Laut der Quelle sei diese Sitzung von "höchster Wichtigkeit." Die Teams und Organisatoren erwarten vor allem finanzielle Entlastungen durch die neuen Promoter. "In den letzten Jahren der NOS-Ära ging der Trend dahin, die Investitionen zu senken und immer mehr Kosten zu sparen", so die Quelle.

"Das hat die Organisatoren und Teams immer mehr unter Druck gesetzt und war eine große finanzielle Belastung. Jetzt sehen wir ein Licht am Ende des Tunnels. Das ist genau das, worauf die Organisatoren der Läufe und alle Beteiligten gewartet haben. Nun wird in die Meisterschaft investiert", so der Insider weitern.

Allerdings sind sich alle Beteiligten der Tatsache bewusst, dass sich die Situation nicht von heute auf morgen verbessern wird. "Die beteiligten Hersteller haben ihre Hausaufgaben gemacht, aber wir wissen, dass sie nicht nach einem Jahr Gewinn machen werden. Das wird auch in der folgenden Jahren vielleicht nicht der Fall sein. Die WRC ist für sie eine langfristige Investition." Der Vertrag zwischen der WRC und dem Red-Bull-Medienhaus und der Sportsman-Mediengruppe hat eine Laufzeit von zehn Jahren.

Fotoquelle: Red Bull

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