Der Polo WRC soll 2013 Citroen ärgern und an der Spitze für Abwechslung sorgen

Rallye 2012

— 29.10.2012

Volkswagen: "WM-Titel wäre vermessen"

Vorstandsmitglied Wolfgang Dürheimer hofft, dass der Polo WRC konkurrenzfähig sein wird und erklärt WP-Bestzeiten zum erklärten Ziel

In der kommenden Saison bereichert Volkswagen mit dem Polo WRC die Rallye-WM und möchte bereits im ersten Jahr Akzente setzen, auch wenn man noch nicht vom Titel redet. Sebastien Ogier sammelte 2012 bereits wertvolle Erfahrungen mit dem Skoda Fabia, der sich die Plattform mit dem Polo teilt. "Skoda hat eine bärenstarke Saison hingelegt, auch im Sinne der Schrittmacherdienste, die beim Aufbau des WRC-Teams von Volkswagen geleistet wurden", fasst Vorstandsmitglied Wolfgang Dürheimer zusammen.

"Der Lenkungskreis erwartet, dass Volkswagen im kommenden Jahr in der WRC wettbewerbsfähig ist. Volkswagen hat in diesem Jahr ein erstklassiges Aufbauprogramm absolviert. Die Fahrer haben sich mit Strecken und Rahmenbedingungen vertraut machen können", schildert Dürheimer. "Gemessen an den Testergebnissen des Polo WRC sieht es gut aus."

Citroen wird wohl auch 2013 das stärkste Team sein, auch wenn Sebastien Loeb sich schrittweise von der Rallye-WM verabschiedet. Bei Volkswagen spricht man bewusst noch nicht vom Titel: "Es wäre vermessen, im ersten Einsatzjahr den WM-Titel anzupeilen. Dafür sind die etablierten Teams viel zu erfahren und zu clever", stellt Dürheimer klar. "Volkswagen wird sicherlich stark sein, und wenn 2013 erste Wertungsprüfungen gewonnen werden, dann hat das Team einen guten Job gemacht."

"Das Auto ist neu und hat bis zum ersten Rennen bei der Rallye Monte Carlo im Januar nur Testkilometer auf dem Tacho. Im Rennen sieht die Welt erfahrungsgemäß immer nochmal anders aus", bemerkt das Vorstandsmitglied. Die Entwicklung in Sachen Vermarktung beobachtet Dürheimer mit großem Interesse, gab es in der Saison 2012 einige Veränderungen.

"Mit der Vermarktungssituation in der Rallye-Weltmeisterschaft waren in den vergangenen drei Jahren alle sehr unglücklich. Mittlerweile ist die Situation bereinigt und die FIA hat ein Konsortium von Medienpartnern unter Vertrag. Das lässt hoffen, dass Stabilität und Professionalität gewährleistet sind. Ab Monte Carlo 2013 werden wir sehen, wie gut alles läuft", berichtet Dürheimer. "Ich bin guter Dinge, denn der Rallyesport bietet eine ausgezeichnete Show."

Fotoquelle: Volkswagen

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