Rallye-Autos neben der Porta Nigra gehören erst einmal der Vergangenheit an

Rallye 2013

— 21.02.2013

Aus für Circus Maximus - Keine Rallye um die Porta Nigra

Die Rallye Deutschland wird neu strukturiert: Neben dem nach Köln verlegten Start verliert Trier auch den Innenstadtkurs Circus Maximus um die Porta Nigra

Wenn die Asse der Rallye-Weltmeisterschaft (WRC) vom 23. bis 25. August bei der Rallye Deutschland antreten, erwartet sie eine völlig neue Strukturierung. Bereits im Dezember wurde bekanntgegeben, dass der offizielle Start nicht mehr in Trier sondern vor dem Kölner Dom stattfinden soll. Nun verliert Trier auch noch den Innenstadtkurs "Circus Maximus", wie der ADAC den Organisatoren in einem internen Schreiben ohne Angabe von Gründen mitteilte.

In Trier herrscht nach Bekanntwerden der Meldung Fassungslosigkeit: "Ich bin maßlos enttäuscht", kommentiert Manfred Kronenburg, der Trierer Abschnittsleiter der Rallye, gegenüber dem 'Trierer Volksfreund' die Absage. Die gleichen Worte findet auch Hans-Albert Becker, Leiter der Tourist Information, und ergänzt: "So gehen Trier viele Tausend Rallye-Fans verloren, die Stadt wird deutliche Einbußen hinnehmen müssen, weil viele Fans dann sonntags gar nicht mehr zur Siegerehrung vor der Porta Nigra kommen werden."

Der Trierer Innenstadtkurs wurde 2007 zum ersten Mal befahren, laut Angaben der Trierer Zeitung sollen jährlich durchschnittlich 14.000 Besucher zu dem Spektakel gekommen sein. Zusammen mit den fehlenden Besuchern des Startes rechnen die Stadtväter intern mit einem Verlust von 24.000 Zuschauern. Dabei schien sich diese Entwicklung nicht abzuzeichnen, wie der Beigeordnete Thomas Egger bestätigt: "Die Entscheidung verwundert mich vor dem Hintergrund umso mehr, dass es in allen Vorgesprächen nur darum gegangen ist, den Showstart zu verlegen und dass die Veranstaltung in Trier sonst unverändert bleiben wird. Das war uns fest zugesichert. In den kommenden Wochen müssen wir sicherlich darüber reden, wie die Veranstaltung für Trier weiter entwickelt werden kann."

Über die Gründe für die Absage kann derzeit nur spekuliert werden. Die örtlichen Medien sehen in gestiegenem Kostendruck eine Ursache. Der Start in Köln und die dabei zusätzlich notwendigen Wertungsprüfungen verschlingen neue Kosten, die der ADAC vermutlich auf diesem Weg einzusparen versuche. Der Stadt bleiben zwar immer noch die Prüfungen in den Weinbergen sowie der Sitz von Fahrerlager, Medienzentrum und Rallye-Leitung, doch Bilder von Rallye-Autos im Einsatz um die Porta Nigra wird es vorerst nicht mehr zu sehen geben.

Fotoquelle: xpbimages.com

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