Nach Problemen zeigte Chris Atkinson in Mexiko eine starke Aufholjagd

Rallye 2013

— 19.03.2013

Atkinson hofft auf weitere WRC-Einsätze

Der Australier Chris Atkinson hofft auf weitere WRC-Einsätze in diesem Jahr - Hyundai wäre für ihn 2014 eine Chance, doch derzeit ist alles offen

Chris Atkinson hängt nach der Rallye Mexiko erneut in der Luft. Der Australier wünscht sich weitere Einsätze in der Rallye-WM in diesem Jahr, doch derzeit ist alles offen. "Natürlich möchte ich sobald wie möglich wieder dabei sein, aber momentan ist es noch unklar. Es hängt an Citroen Abu Dhabi und an Khalid (Al-Qassimi, Anm. d. Red.), ob sie mir wieder eine Möglichkeit geben", sagt "Atko" gegenüber 'iRally'. "Mit meiner Leistung in Mexiko bin ich zufrieden. Wenn ich eine weitere Chance erhalte, dann kann ich sicher noch einen besseren Job abliefern."

In Mexiko kam "Atko" als Sechster ins Ziel. Dabei hatte er Glück, denn zu Beginn der ersten Etappe hing ein Ausfall in der Luft. "Unter dem Strich bin ich recht zufrieden. Unser Ziel waren die Top 5. Ich wäre auch Vierter oder Fünfter geworden, wenn ich in der dritten Prüfung nicht das Pech mit dem Stein gehabt hätte. Trotzdem konnte ich mich noch von Platz 15 auf sechs nach vor arbeiten", sagt er über seine Aufholjagd. "Das hat uns einige WM-Punkte für die Herstellerwertung gebracht. Das war das Hauptziel nach dem Problem."

Atkinson konnte sein Tempo in Mexiko unter Beweis stellen. Trotzdem weiß er nicht wie es in den kommenden Wochen weitergehen wird. Auch ob er seinen Titel in der Asien-Pazifik-Meisterschaft verteidigen wird, ist derzeit noch ungewiss. "Es ist noch nicht entschieden. Es wäre natürlich schön, wenn ich meinen Titel verteidigen könnte." Diese Meisterschaft startet erst im Mai. Sein Hauptaugenmerk liegt aber auf der Rallye-WM. "Mein Ziel ist es natürlich so viele WRC-Läufe wie möglich zu starten."

Mit Ausnahme des Volkswagen Polo ist Atkinson die aktuellen WRC-Spezifikationen von Ford, Citroen und Mini gefahren. Vergleiche will der Routinier aber nicht anstellen. "Ich glaube nicht, dass es fair ist die Autos zu vergleichen, denn ich bin sie bei unterschiedlichen Voraussetzungen gefahren. Der Polo sieht sehr stark aus und Ogier fährt fantastisch", lobt er die Konkurrenz. "Wir brauchen mehr Speed, um mit ihm mithalten zu können. Der Citroen ist fantastisch zu fahren und passt auch zu meinem Fahrstil."

Im kommenden Jahr steigt Hyundai mit dem i20 in die WRC ein. Die Südkoreaner suchen noch nach erfahrenen Fahrern. Atkinson würde mit seiner reichhaltigen Erfahrung gut ins Bild passen. Er hat sich damit aber noch nicht beschäftigt. "Jeder neuer Hersteller bietet für mich natürlich die Chance, dass ich wieder ein Werkfahrer werde. Es ist sicher eine Möglichkeit. Sie entwickeln derzeit das Auto und ich bin mir nicht sicher, ob sie schon eine Fahrerentscheidung getroffen haben. Ich möchte so viele WM-Läufe wie möglich fahren und mich so gut wie möglich präsentieren. Dann sehen wir weiter, was sich für das nächste Jahr ergeben wird."

Fotoquelle: Citroen

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