Dani Sordo suchte in Mexiko das Vertrauen in den Citroen DS3 WRC

Rallye 2013

— 12.03.2013

Sordo sucht nach der Abstimmung

Citroen-Werksfahrer Dani Sordo konnte in Mexiko nie mit der Spitze mithalten - Hauptsächlich feilte der Spanier an der Abstimmung seines DS3

Dani Sordo kam bei der Rallye Mexiko als Vierter ins Ziel und sammelte wichtige Punkte für Citroen in der Herstellerwertung. Das ist der positive Punkt, doch die Performance passte bei der ersten Schotter-Rallye des Jahres nicht. Sordo war schlichtweg zu langsam und konnte das Tempo der Spitze nie mitgehen. Im Ziel hatte der Spanier sechs Minuten Rückstand. "Es war nicht einfach bei diesen schwierigen Bedingungen zu dieser Rallye zurückzukehren." Zum letzten Mal war Sordo im Jahr 2010 in Mexiko am Start. Zudem war es seine erste Schotter-Rallye mit dem DS3 WRC.

Sein Ergebnis wurde auch durch Patzer der Konkurrenz begünstigt. "Einige Fahrer sind vor mir ausgeschieden. Dadurch hatte ich eine schwierigere Startposition. Es gab Spuren, aber die Linien waren nicht deutlich ersichtlich. Deshalb musste ich mir meine eigene Rennlinie säubern", berichtet Sordo von der ersten Etappe. "Trotzdem hatte ich in den ersten beiden Freitagsprüfungen ein gutes Gefühl." Dieses kam aber rasch abhanden, denn schon am Freitagabend war Sordo nicht zufrieden mit seiner Performance.

"Ich fand nicht das richtige Tempo und hatte Probleme, mich auf das Auto einzustellen. Mir fehlte das Vertrauen. Dadurch habe ich pro Kilometer einige Sekunden verloren. Wir werden meine Performance analysieren, damit wir auf der zweiten Etappe eine andere Herangehensweise wählen", kündigte er an. Besser wurde es am Samstag allerdings nicht. Zudem zog er sich in WP14 ("Ibarrilla") einen Reifenschaden zu. "Ich hätte trotzdem nicht schneller fahren können, denn das Auto rutschte stark herum."

"Sobald ich versuche schneller zu fahren, fliege ich beinahe ab. Wir haben eine neue Abstimmung getestet, aber wir werden weitere Änderungen vornehmen." Anschließend lief es dann etwas besser und Sordo bekam ein besseres Gefühl. "Wir sind in die richtige Richtung gegangen und ich glaube, wir haben die richtige Abstimmung für mich gefunden." Sportlich gesehen verwaltete er den für Citroen wichtigen vierten Platz bis ins Ziel.

"Es ist ein gutes Ergebnis, weil es bedeutet, dass Citroen die Führung in der Herstellerwertung ausgebaut hat. Obwohl wir an diesem Wochenende Fortschritte geschafft haben, konnte ich nicht gegen die anderen Jungs kämpfen, weil ich mich erst auf das Auto einstellen musste. Wir werden weiterarbeiten. Speziell die Tests vor Portugal werden wichtig."

Fotoquelle: xpbimages.com

Weitere Rallye Themen

News

Rallye Australien: Eric Camilli überschlägt sich

News

Hyundai präsentiert den i20 für die WRC 2017

News

M-Sport wirbt offen um die Dienste von Sebastien Ogier

News

Kolumne zum Volkswagen-WRC-Ausstieg: Wie geht es weiter?

Diesen Beitrag empfehlen

Kommentare

Datenschutz

Die Technik der Kommentarfunktion "DISQUS" wird von einem externen Unternehmen, der Big Head Labs, Inc., San Francisco/USA., zur Verfügung gestellt. Weitere Informationen, insbesondere darüber, ob und wie personenbezogene Daten erhoben und verarbeitet werden, finden Sie in unseren Datenschutzbestimmungen

comments powered by Disqus
Anzeige

Automarkt

Finden Sie im Automarkt von autobild.de Ihren Gebrauchtwagen.

Bei autohaus24.de Neuwagen günstig kaufen und Geld sparen.