Sebastien Ogier hat mehr als doppelt so viele Punkte wie sein erster Verfolger

Rallye 2013

— 17.04.2013

Ogier über Pausenjahr 2012: "Bereue nichts!"

Die freiwillige WRC-Auszeit hat sich für Sebastien Ogier, der mit Volkswagen die laufende Saison bisher dominiert, ausgezahlt

Nach einer etwas unharmonisch zu Ende gegangenen Saison 2011 bei Citroen entschied sich Sebastien Ogier dazu, das Team zu verlassen und sich auf das Abenteuer Volkswagen einzulassen. Das Risiko zahlte sich aus. Von den bisherigen vier WM-Läufen gewann Ogier drei und führt die Meisterschaft deutlich an. Dafür musste der Franzose in der vergangenen Saison auf ein WRC-Auto verzichten.

"2012 war sehr nützlich, um mich an das Team zu gewöhnen, anstatt zu Hause zu sitzen und nichts zu tun. Dadurch ist die Arbeit jetzt viel reibungsloser. Natürlich war es frustrierend, nicht in einem WRC zu sitzen, aber wir alle konnten viel lernen. Ich bereue es nicht. Der Wechsel zu Volkswagen war definitiv meine beste Entscheidung", betont Ogier im Gespräch mit 'auto.de'.

Bei Volkswagen ist Ogier klar der stärkste Pilot. Teamkollege Jari-Matti Latvala tat sich bisher etwas schwer. "Ich denke, es hängt mit der Zeit im Auto zusammen. Ich hatte ein Jahr Zeit, um mich an den WRC Polo zu gewöhnen. Jari hatte nur ein paar Wochen. In Schweden und Mexiko war er sehr schnell, hatte aber echtes Pech", analysiert Ogier.

In der Fahrerwertung liegt Ogier (102 Punkte) momentan deutlich vor Mikko Hirvonen (48), Sebastien Loeb (43) und Mads Östberg (32). "Mads fährt sehr Stark. In Mexiko stoppte ihn ein technisches Problem. Da Sebstien Loeb nur vier Rallyes fährt, sehe ich Mads in einer sehr starken Position", erklärt Ogier. In der Konstrukteurswertung rechnet der Franzose mit seinem ehemaligen Arbeitgeber Citroen.

"Sie haben Erfahrung und mit Mikko Hirvonen und Dani Sordo zwei sehr konstante Fahrer. Es wird sehr schwer, aber, wie ich bereits gesagt haben, die Saison ist noch lang. Wir werden sehen was passiert, wenn wir zu den Asphalt-Rallys der Weltmeisterschaft kommen", schildert Ogier. Volkswagen liegt momentan mit lediglich 14 Punkten in Führung.

Fotoquelle: Volkswagen

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