Robert Kubica musste bei seiner ersten Schotter-Rallye Schwierigkeiten meistern

Rallye 2013

— 15.04.2013

Kubica hat "viele Antworten erhalten"

Bei seiner ersten Schotter-Rallye war Robert Kubica schnell unterwegs, aber es gab auch Schwierigkeiten zu meistern - Seine Lernkurve war steil

Robert Kubica hat bei der Rallye Portugal die Hhen und Tiefen in der Weltmeisterschaft kennengelernt. Es war seine allererste Rallye auf Schotter und zudem sein erster Auftritt in der Weltmeisterschaft, wo die Prfungen lnger und schwieriger sind als in der EM und bei nationalen Lufen. Am Ende belegte der Pole mit seinem Citroen DS3 RRC den sechsten Platz in der WRC2 und holte in dieser Wertung seinen ersten WM-Punkt. Bereits am Wochenende davor nahm Kubica mit seinem Co-Piloten Maciek Baran am "Fafe-Sprint" teil.

Anschlieend ging es in den Sden des Landes, wo Kubica in der Recce die Tcken der Prfungen entdeckte: Die Straen waren sehr technisch und es gab viele blinde Sprnge und Kurven. "Ohne Erfahrung ist es schwierig zu beurteilen, wie die Kuppen das Handling des Autos bei vollem Tempo beeinflussen, nachdem man sie sich nur in der Recce angesehen hat", meint der ehemalige Formel-1-Pilot. "Es gab so viele Sprnge und man darf es nicht vorsichtig angehen, denn sonst verliert man pro Kilometer schnell zwei bis drei Sekunden."

"Whrend der zweiten Schleife habe ich eine groe Steigerung festgestellt und ich war von den guten Zeiten berrascht", sagt Kubica ber die erste Etappe. Es lief aber nicht alles nach Plan, denn er hatte zwei Reifenschden und konnte so die Schleife nicht beenden. Bisher hatte Kubica noch nie einen Reifenschaden im Rallye-Boliden, weshalb er nur einen Ersatzreifen mitnahm. Das kostete ihn am Ende, aber war Teil des Lernprozesses.

Am Samstag stand Kubica unter "Rallye2-Regel" wieder am Start, doch es wurde ein harter Tag. Die Hydraulik machte Schwierigkeiten und die fr ihn speziell adaptierte halbautomatische Gangschaltung funktionierte nicht. Zudem musste der 28-Jhrige ohne Handbremse fahren. Kurz vor dem Tagesende blieb sein Citroen erneut liegen. Der Sonntag verlief dann weitestgehend problemlos und es stand am Ende der sechste Platz in der WRC2-Wertung zu Buche.

"Diese zehn Tage in Portugal waren fr mich eine ntzliche Lernerfahrung", fasst er zusammen. "Generell war es recht positiv, obwohl ich zeitweise auch etwas Pech hatte. Fr meine erste Schotter-Rallye habe ich ein gutes Tempo gezeigt, wenn ich keine Probleme hatte. Ich habe viele Antworten auf Fragen gefunden, die ich noch vor einigen Tagen hatte. Wenn ich in einigen Wochen zurckkehre, dann werde ich besser vorbereitet sein."

"Das ist eine gute Prophezeiung fr den Rest der Saison." Kubicas nchster Einsatz findet am letzten April-Wochenende auf den Azoren im Rahmen der Rallye-EM statt. "Meine nchste WRC2-Rallye wird wahrscheinlich die Akropolis Rallye sein". Auf den Azoren wird ebenfalls auf Schotter gefahren.

Fotoquelle: xpbimages.com

Weitere Rallye Themen

News

Atemberaubend: Wie Drohnen von DJI die WRC filmen

News

Sebastien Loeb beim Test-Comeback

News

Rallye Deutschland: Abflug von Neuville

News

Rallye Deutschland: Der Abflug von Dani Sordo

Diesen Beitrag empfehlen

Anzeige

Automarkt

Finden Sie im Automarkt von autobild.de Ihren Gebrauchtwagen.

Bei autohaus24.de Neuwagen gnstig kaufen und Geld sparen.


Kfz-Versicherung