Jari-Matti Latvala (rechts) freut sich über den dritten Platz in Argentinien

Rallye 2013

— 05.05.2013

Latvala: "Es war ein großartiger Tag"

Jari-Matti Latvala (Volkswagen) dominiert den Schlusstag der Rallye Argentinien und erkämpft sich sein erstes Podium in Südamerika - Zuversicht wächst

Mann des Tages am Schlusstag der Rallye Argentinien war eindeutig Jari-Matti Latvala. Der Volkswagen-Pilot legte ein atemberaubendes Tempo vor und sicherte sich bei allen vier Wertungsprüfungen die Bestzeit, wodurch er sich in der Gesamtwertung noch den dritten Platz erkämpfte. Im Interview blickt der Finne auf den spannenden Zweikampf mit Ford-Pilot Jewgeni Nowikow zurück und lässt die Rallye Revue passieren. Außerdem erklärt Latvala, dass er sich im Polo R WRC mittlerweile immer wohler fühlt.

Frage: "Zum ersten Mal willkommen auf dem Podium in Argentinien, Jari-Matti. Dritte Position nach einem großen Kampf mit Jewgeni Nowikow. Diesen hast du gewonnen. Wir fühlt es sich an, hier auf dem Podium zu stehen?"
Jari-Matti Latvala: "Es ist wirklich großartig, zum ersten Mal hier in Argentinien auf dem Podium zu stehen. Es war mein sechstes Mal hier, und es war ein großartiger Tag, an dem ich mit Jewgeni gekämpft habe. Ich freue mich sehr, diesen Kampf gewonnen zu haben. Es war ein auf und ab, aber der Schlusstag war wirklich gut."

Frage: "Du schienst am Start der Veranstaltung ein wenig frustriert zu sein, aber dann lief es besser. Wer hat sich verändert, du oder das Auto?"
Latvala: "Ich bin mit völlig neuen Differentialen zu dieser Rallye gekommen, und bei einigen Dingen mussten wir erahnen, was wir machen sollen. Normalerweise musst du solche Veränderungen testen, aber wir hatten keinen Test, daher mussten wir bei der Abstimmung ein wenig raten."

"Wir haben außerdem mit der Aufhängung experimentiert. Am letzten Tag hat dann endlich alles gepasst, aber am ersten Tag hatte ich einige Probleme mit der Handbremse, die nicht richtig funktioniert hat. Ich habe dadurch einige Zeit verloren, war aber fahrerisch auch nicht auf dem Niveau von Seb (Sebastien Loeb, Anm. d. Red.) und Ogier. Dann wurde aber alles gut, ich brauche einfach mehr Tage wie diese."

Frage: "Warst du am Samstag wirklich am Limit?
Latvala: "Bei der zweiten Durchfahrt der 'Mina Calvero' bin ich so schnell über die Bodenwellen gefahren und ein hohes Risiko eingegangen, denn dort gab es große Steine. Ich habe mich darauf verlassen, dass uns der Sand auf der Straße hält. Auf dieser Prüfung hätte ich das Tempo nicht weiter steigern können. Das war das Beste, was ich geben konnte. Wenn Jewgeni schneller gefahren wäre, hätte ich vielleicht darüber nachdenken sollen, das Rallyefahren aufzugeben."

Frage: "Denkst du, dass du bald bereit sein, um den Sieg zu kämpfen? Du schienst am Anfang der Woche ein wenig frustriert, weil du nicht unter den besten drei warst?"
Latvala: "Ehrlich gesagt war es wirklich schwierig, nach zwei Jahren zu dieser Rallye zurückzukehren. Im vergangenen Jahr konnte ich wegen meines Schulterbruchs hier nicht fahren, und das habe ich gespürt. Jetzt bin ich zuversichtlicher, das Auto funktioniert gut. Wir haben noch einiges zu tun und haben noch einige Probleme. Seb (Sebastien Ogier, Anm. d. Red.) hatte Probleme mit der Handbremse, ich hatte Probleme mit der Handbremse. Das müssen wir aussortieren, aber die nächsten Schotter-Rallyes sind wirklich schön. Ich freue mich darauf."

Fotoquelle: xpbimages.com

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