Mads Östberg hofft auf einen Befreiungsschlag bei der Rallye Italien

Rallye 2013

— 17.06.2013

Östberg: "Hoffentlich wird das unsere Rallye"

Nach der Enttäuschung von Griechenland will Mads Östberg in Italien wieder angreifen - Sieg in norwegischer Meisterschaft gibt Selbstvertrauen

Müsste man zur Saisonhalbzeit der Rallye-Weltmeisterschaft (WRC) 2013 den Titel "Pechvogel des Jahres" vergeben, wäre Mads Östberg sicherlich einer der aussichtsreichsten Kandidaten. Der Norweger in Diensten von M-Sport beweis bei den bisherigen sechs Saisonläufen zwar regelmäßig, dass er zu den schnellsten Piloten der WRC gehört. Ebenso regelmäßig scheiterte er aber bei den Versuch, aus dem hohen Tempo auch ein gutes Resultat zu machen. Mal warfen ihn technische Gebrechen seines Ford Fiesta RS WRC zurück, mal eigene Fahrfehler.

Nach der Enttäuschung bei der Rallye Griechenland, wo nach zahlreichen Problemen nur Rang sechs heraussprang, suchte Östberg erst einmal Ablenkung in seiner norwegischen Heimat, wo er gemeinsam mit Beifahrer Jonas Anderson bei der Rallye Aurskog/Holand, dem fünften Lauf der nationalen Meisterschaft antrat. Dort wurde der 25-Jährige seiner Favoritenrolle gerecht und gewann die Rallye. Mit dem Rückenwind dieses Sieges reist Östberg nun nach Sardinien, wo mit der Rallye Italien vom 20. bis 22. Juni der siebte WM-Lauf des Jahres stattfindet.

"Bei der Rallye in Norwegen ging es darum, Spaß zu haben und Selbstvertrauen zu tanken", sagt Östberg. "In sofern war es eine gute Vorbereitung auf Sardinien. Der Start in die Saison war nicht gut, daher war es wichtig zu einer Veranstaltung zu gehen, wo wir keinen Druck hatten und ohne Probleme so schnell wie möglich fahren konnten", so der Norweger. Auf Sardinien hofft der M-Sport-Pilot nun, an die starken Leistungen aus den Vorjahren anzuknüpfen. Im Vorjahr wurde er dort Vierter, 2011 Fünfter.

"Wir haben uns in der Vergangenheit auf Sardinien gut geschlagen, und wie bei allen Rallyes in diesem Jahr, wollen wir um das Podium kämpfen", so die Zielvorgabe des Norwegers. "Ich mag diese Veranstaltung wirklich sehr. Sie liegt mir, Jonas und unserem Auto, daher weiß ich, dass wir um eine gute Position kämpfen können. Wir müssen einen guten Rhythmus finden und genau so viel Spaß haben wie in Aurskog", lautet Östbergs Erfolgsrezept. "Es wird sicherlich eine intensive Veranstaltung. Sie findet viel früher im Jahr als gewöhnlich statt, daher wird die Hitze ihren Tribut fordern", meint der Norweger.

Auch das kompakte Programm mit jeweils acht Wertungsprüfungen (WP) an zwei Tagen ist eine Herausforderung für die Fahrer. "Außerdem sind die Tage sehr lang, mit vielen WPs, die früh beginnen und spät enden. Aber das sollte kein Problem sein. Wir müssen auf uns selbst genau so gut achtgeben wie auf das Auto", so Östberg. "Die WPs sind sehr technisch, daher muss man sehr präzise fahren und sicherstellen, dass der Aufschrieb so detailliert wie möglich ist. Hoffentlich wird das unsere Rallye."

Fotoquelle: xpbimages.com

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