Mikko Hirvonen möchte gewinnen, sieht aber keinen entscheidenden Heimvorteil

Rallye 2013

— 27.07.2013

Hirvonen vor Heimspiel: "Wir müssen Rennen gewinnen"

Citroen-Pilot Mikko Hirvonen konzentriert sich vor der Rallye Finnland vor allem auf die Herstellerwertung und sieht keinen entscheidenden Heimvorteil

Vor dem Heimspiel bei der Rallye Finnland (1. bis 3. August 2013) betont Citroen-Pilot Mikko Hirvonen, dass er sich mit seinem Team mehr auf die Hersteller- als auf die Fahrerwertung konzentriert. Außerdem erinnert der Finne an den Kampf mit Teamkollege Sebastian Loeb im vergangenen Jahr und hebt hervor, dass seine lokalen Streckenkenntnisse keine großen Vorteile bringen werden.

"Ich war nicht unzufrieden, vergangenes Jahr Zweiter geworden zu sein", gibt Hirvonen zu Protokoll. "Seb (Teamkollege Sebastien Loeb; Anm. d. Red.) und ich haben die ganze Zeit hart gekämpft, gleich vom ersten Moment an, keiner von uns hat sich zurückgehalten und es gab keine Teamorder. Ich habe ein bisschen Zeit am Start des Rennens verloren und es nicht hinbekommen, diese Zeit wieder aufzuholen, selbst mit zwei perfekten Läufen in Ouninpohja", so der Mann aus Yväskylä weiter.

Der Finne weiß, worauf es bei seinem Heimspiel ankommt. "Das zeigt einfach, dass man vom Start bis zum Ziel bei 100 Prozent sein muss, wenn man in Finnland gewinnen will. Dieses Jahr werde ich alles geben", gibt er sich kämpferisch. Mit einer guten Platzierung könnte sich der 32-Jährige in der Fahrerweltmeisterschaft zurückmelden. Hier liegt er aktuell mit 61 Zählern auf Rang fünf.

Der Abstand zu Klassenprimus Sebastien Ogier (Volkswagen) beträgt bereits 93 Punkte. Deshalb gesteht Hirvonen: "Für den Augenblick sind meine Gedanken hauptsächlich auf die Herstellerwertung gerichtet und ich denke, wir müssen uns auf dieses Ziel fokussieren. Sicher, das Team liegt 46 Punkte (hinter Volkswagen, 220 Punkte; Anm. d. Red.) zurück, aber es sind noch 258 Punkte zu vergeben. Wenn wir die Lücke schließen wollen, können wir mit einem zweiten oder dritten Platz nicht zufrieden sein; wir müssen Rennen gewinnen."

Die Rallye Finnland bietet den Piloten eine Neuerung: Einige Stages werden im Gegensatz zu den vergangenen Jahren in der entgegengesetzten Richtung gefahren. Ein Vorteil für Lokalmatador Hirvonen? "Nein, ich denke nicht, dass es einen großen Unterschied macht", entgegnet er und fügt hinzu: "Die acht oder neun führenden Fahrer sind gut vorbereitet und die zwei Erkundungsfahren - plus die vollbrachte Arbeit mit dem Videomaterial - sollte für sie genug sein, um im Rennen selbst nah ans Limit zu kommen."

Trotzdem ist die Rallye Finnland nach Hirvonen eine Herausforderung. "Da ist sicherlich kein Raum zum Zögern und du bist die ganze Zeit voll beschäftigt", sagt er. Dennoch sieht er keinen Heimvorteil. "Ich denke, die übliche Vorbereitungsarbeit wird mehr zählen als irgendwelche lokalen Kenntnisse der Strecke, die es mir ermöglichen, hier gut zu sein."

Fotoquelle: xpbimages.com

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