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Rallye 2013

— 25.08.2013

Sordo feiert Premierensieg in Deutschland

Citroen-Werkspilot Dani Sordo besiegt Thierry Neuville (Ford) im spannenden Finale und feiert bei der Rallye Deutschland seinen ersten WRC-Sieg

Dani Sordo hat es geschafft: Der Spanier musste ber 100 Rallye-Starts auf seinen ersten Sieg warten. In Deutschland lief alles fr den Citroen-Werkspiloten. Nachdem die Favoriten reihenweise ausschieden, entwickelte sich ein spannendes Duell zwischen Sordo und Thierry Neuville (Ford) um den Sieg. Bis zum letzten Meter ging es eng zu. Schlielich setzte sich Sordo durch und setzte die Citroen-Erfolgsserie auf Asphalt fort. "Es ist ein groartiger Moment fr mich. Zu Beginn der Prfung war ich nervs, es war schwierig", lauten seine ersten Worte im Ziel.

Neuville lieferte dem Spanier ein Kopf-an-Kopf-Duell, bis er schlielich nach einem kleinen Ausritt das Tempo herausnahm. "Ich bin trotzdem glcklich. Es ist okay", meint der Belgier zu seiner Niederlage. Die Entscheidung um den Sieg fiel in der 16. und letzten Wertungsprfung. Die Startreihenfolge fr die Power Stage wurde auf den Kopf gestellt. Sebastien Ogier (Volkswagen) nahm die 24,58 Kilometer lange "Dhrontal"-Strecke als Erster in Angriff, Sordo startete als Letzter.

Zunchst hatte Neuville knapp die Nase vorne, dann Sordo. Bei den Zwischenzeiten waren die beiden nur um eine Sekunde voneinander getrennt, bis schlielich Neuville vom Gas ging. Im Ziel hatte Sordo deshalb 53 Sekunden Vorsprung. Den dritten Platz auf dem Podest fuhr Mikko Hirvonen (Citroen) sicher nach Hause. "Es war ein solides Wochenende. Ich war zu Beginn mit einer Pace zufrieden. Jetzt bin ich im Ziel und habe wichtige Punkte gesammelt." Nach Mexiko und Portugal war es erst sein dritter Podestplatz in diesem Jahr.

Im Ziel jubelte auch Martin Prokop (Ford). Der Tscheche egalisierte mit Rang vier sein bestes Karriereergebnis. "Es ist unglaublich, ein tolles Resultat fr uns. Das Wochenende war perfekt. Wir haben uns verbessert, heute ging es nur noch darum ins Ziel zu kommen. Ich bedanke mich bei den vielen tschechischen Fans." In der Power Stage ging es auch um die Bonuspunkte. Die schnellste Zeit und somit drei WM-Punkte sicherte sich Ogier.

Nach seinem frhen Ausfall am Freitagvormittag spielte der WM-Favorit keine Rolle im Gesamtklassement und wurde auerhalb der Top 10 gewertet. Dennoch hat Ogier in der WM-Wertung weiterhin ein groes Polster auf Verfolger Neuville. "Jetzt muss ich mich auf die nchste Rallye konzentrieren", blickt der Volkswagen-Werksfahrer auf Australien voraus. Sordo sicherte sich als Zweitschnellster zwei Bonuspunkte und Jari-Matti Latvala (Volkswagen) einen.

Der Finne kmpfte bis zum Samstag um den Sieg, schied dann aber ebenfalls aus und wurde schlielich als Siebter gewertet. Trotzdem nimmt Latvala aus Deutschland viel Erfahrung fr die Zukunft mit: "Ich habe noch nie zuvor eine Asphalt-Rallye angefhrt. Das ist fr die Zukunft positiv, aber ich muss noch einige Dinge verbessern. Wir mssen uns in den nchsten Rallyes auf die Hersteller-WM konzentrieren."

Kubica gewinnt WRC2-Wertung

Mit Ausnahme der Top 4 waren am Sonntag alle weiteren WRC-Fahrer unter Rally2-Reglement unterwegs. Die beiden M-Sport-Teamollegen Mads stberg und Jewgeni Nowikow belegten im Endklassement die Pltze neun und zehn. "Es war recht okay. Ich habe nicht so viel verloren und bin sauber gefahren", meint stberg ber WP16. "Es war etwas trockener als beim ersten Mal. Die Verhltnisse waren nicht so schwierig." Nowikows Negativserie ging weiter: "Es war fr uns eine schlechte Rallye."

Da viele WRC-Fahrer Schwierigkeiten hatten, war der Sieger der WRC2-Klasse auf Platz fnf im Gesamtklassement zu finden: Robert Kubica (Citroen DS3 RRC) stellte einmal mehr sein Talent unter Beweis und holte sich den Klassensieg. "Es war eine gute Asphalt-Rallye, aber es war komplett anders, als ich es gewohnt war. In der letzten Prfung war ich nervs, weil das Getriebe merkwrdige Gerusche machte", berichtet der Pole. Mit seinem dritten WRC2-Sieg ist Kubica nun der heie Anwrter auf den WRC2-Titel. Elfyn Evans (Ford Fiesta R5) und Hayden Paddon (Skoda Fabia S2000) komplettierten das WRC2-Podest.

Sepp Wiegand (Skoda Fabia S2000) war der beste Deutsche bei der Heimrallye. Im Gesamtklassement wurde Wiegand 14. und in der WRC2-Wertung Vierter. Der Sieg in der WRC3-Wertung ging an Sebastien Chardonnet. Der Deutsche Christian Riedemann wurde Dritter. Pontus Tidemand gewann die JWRC-Wertung. Die nchste Rallye findet Mitte September in Australien statt.

Fotoquelle: Citroen

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