Kubica lässt sich das Handicap seines schwer verletzten Arms nicht anmerken

Rallye 2013

— 12.09.2013

Kubica: "Die Ergebnisse helfen, aber..."

Robert Kubica zeigt sich mit seiner ersten Saison im Rallye-Auto zufrieden, sieht seinen Erfolgen in der WR2-Wertung aber nicht das Wesentliche

Robert Kubica bestreitet derzeit mit großem Erfolg seine erste voll Rallye-Saison. In dieser geht der Pole für Citroen sowohl in der WRC2-Wertung der Rallye-Weltmeisterschaft (WRC) als auch in der Rallye-Europameisterschaft (ERC) an den Start.

Die WRC2-Wertung führt Kubica nach drei Siegen in Griechenland, Italien und Deutschland an. In der ERC, wo er nur sporadisch am Start ist, bestreitet er an diesem Wochenende sein Heimspiel. Bei der Rallye Polen ist der Ex-Formel-1-Pilot auf seinen ersten ERC-Sieg aus. Davon lässt er sich auch durch den mehrfachen Überschlag bei Testfahrten am Dienstag nicht aus der Ruhe bringen.

Doch die Erfolge sind nicht das, was für Kubica in diesem Jahr im Vordergrund steht. Vielmehr sind es die körperlichen Fortschritte nach seinem schweren Rallye-Unfall vom Frühjahr 2011 in Italien. "Ich bin sehr zufrieden mit meinen Fortschritten. Damit meine ich nicht nur die Ergebnisse, sondern wie ich mit meinem Arm im Auto zurechtkomme." Bei seinem schweren Abflug in die Leitplanken der Rallye Ronde di Anora am 6. Februar 2011 zog sich Kubica komplizierte Verletzungen am rechten Arm zu und war anschließend monatelang von der Bildfläche verschwunden.

Mittlerweile ist der 28-Jährige wieder da und teilt erfreut mit: "Die Ergebnisse helfen, aber das Wichtigste für mich ist, wie viel ich gelernt habe und welche Fortschritte ich hinsichtlich des Fahrens und der Fitness gemacht habe." Sowohl auf Asphalt als auch Schotter weiß Kubica in seiner ersten Saison im Rallye-Auto zu überzeugen. "Ich finde, meine Leistungen waren sehr stabil. Mein Tempo war auch ohne Erfahrung ziemlich konstant", so der Pole stolz.

Fotoquelle: xpbimages.com

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