Der Russe Jewgeni Nowikow fuhr in Australien am Ende auf Platz sieben

Rallye 2013

— 17.09.2013

Nowikow "rutscht" in Australien auf Rang sieben

Der Russe freut sich über die eingefahrenen Punkte und dass man die "Pace während der Rallye verbessert" habe - Ärger über Streckenbegebenheiten

Bei der Rallye Australien fuhr Jewgeni Nowikow mit seiner Beifahrerin Ilka Minor am Ende auf Rang sieben. "Die Rallye war okay", berichtete der Russe hinterher. "Wir haben einige Punkte eingefahren und wir haben, was das Wichtigste ist, alle WPs (Wertungsprüfungen; Anm. d. Red) ohne jegliche Fehler beendet." Dennoch zeigte er sich mit den Begebenheiten der Strecke unzufrieden und moniert fehlende Chancengleichheit. Eine Reifenpanne blieb derweil ohne große Folgen.

Am Donnerstag fuhr der Russe mit seinem Fiesta RS WRC auf Rang acht. Am Freitag, dem zweiten Tag der Rallye Australien, lag der 22-Jährige immer noch auf dem achten Platz, sein Rückstand auf Sebastien Ogier (Volkswagen) betrug 1:09,2 Minuten. "Wir haben beim Service das Setup des Autos verändert, was okay war, aber ich mochte die Balance nicht", bilanzierte Nowikow.

Ebenfalls unzufrieden zeigte sich der Russe mit den Begebenheiten der Piste. "Auf der zweiten Schleife war etwas Staub, manchmal hat er sich festgesetzt und manchmal wurde er schneller weggeblasen. Es waren also nicht für alle die gleichen Voraussetzungen", ärgerte er sich. Vor allem bei der WP6 und WP7 "gab es ein viel besseres Griplevel, aber insbesondere auf der WP8 war es viel rutschiger als am Morgen", berichtete Nowikow.

Am Samstag tauchten Probleme am Fiesta RS WRC auf. "Ich weiß nicht, warum es passiert ist, aber nicht weit vom Start der WP13 entfernt fühlten wir, dass mit den Hinterreifen des Autos etwas nicht in Ordnung war. Zunächst dachte ich, es sei vielleicht etwas mit der Aufhängung, weil es sich nicht wie ein Reifenproblem anfühlte. Es war sehr seltsam. Wir haben weitergemacht und als es schlimmer wurde, mussten wir langsamer werden", resümierte der Russe. "Glücklicherweise stellte sich am Ende heraus, dass es nur eine Reifenpanne war." Am Ende des Tages hatte Nowikow einen Rückstand von 6:36,6 Minuten auf Ogier und lag auf Rang sieben.

Die Power-Stage am Sonntag beendete Nowikow auf Rang drei, 9,4 Sekunden hinter dem wieder einmal dominierenden Ogier. Am Ende konnte er sich den siebten Rang sichern, sein Rückstand auf den französischen Sieger betrug 7:31,2 Minuten. Die Zahl sieben schien es dem Russen angetan zu haben, denn genau diese Punktzahl nimmt er insgesamt aus "Down Under" mit. In der Fahrerwertung liegt Nowikow mit 47 Punkten auf Rang neun.

"Es war sehr rutschig und somit schwierig, um die Top-Positionen zu kämpfen", zieht Nowikow Bilanz und fügt hinzu: "Ich denke aber, dass wir unsere Pace während der Rallye verbessert haben." Speziell am Sonntag habe man "einige gute Zeiten gesetzt und einen Punkt bei der Power-Stage gesichert". Als nächstes steht die Rallye Frankreich (03. bis 06. Oktober 2013) auf dem Plan. "Jetzt müssen wir uns auf die nächsten Events konzentrieren und weitere Fortschritte machen", fordert Nowikow abschließend.

Fotoquelle: xpbimages.com

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