Nathan Quinn legte in Australien ein überzeugendes WRC-Debüt hin

Rallye 2013

— 21.09.2013

Quinn beschert Mini bestes Saisonresultat

Lokalmatador Nathan Quinn fuhr bei seinem ersten Einsatz für Mini auf Rang acht und hofft nun auf weitere Einsätze für Motorsport Italia

Nach dem weitgehenden Rückzug von Prodrive sieht man den Mini John Coopers Works WRC in diesem Jahr nur sporadisch bei den Läufen zur Rallye-Weltmeisterschaft, doch bei der Rallye Australien ging mit Nathan Quinn ein einheimischer Fahrer mit einem der britischen Wagen an den Start - und das mit Erfolg. Quinn beendete seine erste WRC-Rallye überhaupt auf Gesamtrang acht und bescherte Mini damit das beste Resultat in dieser Saison.

"Hätte man mir vor einem Monat gesagt, dass ich diese Rallye nicht nur beenden sonder sogar auf Rang acht fahren würde, würde ich es nicht geglaubt haben", sagt ein sichtlich erleichterter Quinn. Dabei waren die Ausgangsvoraussetzungen alles andere als optimal. Quinn war seit über einem Jahr keine Rallye mehr gefahren und war zudem erstmals mit Beifahrer Glenn MacNeall unterwegs.

Auch das Team von Motorsport Italia, das nach dem Ausstieg von Michal Kosciuszko seit Griechenland nicht mehr in der WRC gefahren war, sowie sein Einsatzfahrzeug lernte Quinn erst kurz vor der Rallye kennen. Die Lernkurve verlief steil: "Nach dem ersten vollen Tag war mir klar, dass diese Jungs das schon wesentlich länger machen als ich. Nach einem Gespräch mit Bruno (De Pianto, Teammanager) stand unsere Strategie fest. Ich wollte schnell fahren, aber kein Risiko eingehen", sagt Quinn.

Das gelang. Mit solider und konstanter Fahrweise hielt sich der 27-Jährige in den Top 10 und ließ dabei sogar den erfahreneren Khalid Al-Qassimi im Citroen DS3 WRC des Werksteams hinter sich. Das Limit des Minis testete Quinn dabei noch gar nicht aus. "Ich hab nur an der Oberfläche des Autos gekratzt. Es gibt so viel mehr, was ich aus ihm herausholen kann, daher bin ich gierig darauf, wieder auf dem Fahrersitz Platz zu nehmen", so der Australier, der nun auf weitere Einsätze in dieser Saison hofft.

Auch Teammanager De Pianto war mit der Leistung des Neuzugangs mehr als zufrieden. "Nathan hat einen wirklich guten Job gemacht. Es war eine gewaltige Aufgabe, mit einem neuen Auto, neuem Beifahrer und neuem Team vor seinem Heimpublikum gegen die besten Fahrer der Welt zu fahren. Er wusste aber, was er tun musste und hat es gemacht. Er fuhr seine eigene Rallye und verfolgte seine eigenen Ziele, und Platz acht und vier WRC-Punkte sind ein wirklich fantastisches Resultat."

Fotoquelle: xpbimages.com

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