Sebastien Ogier erwartet 2014 ein schwieriges Unternehmen Titelverteidigung

Rallye 2013

— 01.10.2013

Ogier erwartet: 2014 wird nicht einfacher

Sebastien Ogier blickt voraus auf 2014 und erwartet, dass die Verteidigung des WM-Titels "nicht einfacher wird" - Citroen-Krise durch Loeb-Abgang verursacht?

Offiziell ist Sebastien Ogier zwar noch nicht Rallye-Weltmeister 2013, doch nach dem knapp verpassten Titelgewinn bei der Rallye Australien fühlt sich der Volkswagen-Pilot offenbar schon als solcher. Da er bei den letzten drei Rallyes der Saison nur noch einen Punkt gewinnen muss, ist der Titelgewinn am kommenden Wochenende bei der Rallye Frankreich mehr als wahrscheinlich. Doch Ogier denkt schon voraus und formuliert seine Ziele für 2014.

"Ich erwarte nicht weniger als in diesem Jahr. Ich möchte meinen Titel verteidigen", sagt der Franzose gegenüber 'crash.net'. Diese Aufgabe wird seiner Meinung nach nicht leichter als die Erfolge dieser Saison. "Es ist immer schwierig an die Spitze zu kommen, ich denke aber, dass es noch schwieriger ist, an der Spitze zu bleiben. Es wird auf jeden Fall nicht einfacher", so Ogier. "Wir müssen weiter an jedem Detail arbeiten und das Auto verbessern."

Denn 2014 rechnet Ogier mit starker Konkurrenz, unter anderem durch seinen ehemaliges Team Citroen, welches seiner Meinung nach in dieser Saison unter Wert geschlagen wurde. "Ich denke das Team ist nach wie vor stark, aber vielleicht fehlt ihnen der starke Fahrer, den sie in der Vergangenheit hatten", spricht Ogier den teilweisen Rücktritt von Sebastien Loeb an.

Der neunmalige Weltmeister tritt in dieser Saison nur bei vier Rallyes an und wird in Frankreich zum letzten Mal in der Rallye-Weltmeisterschaft starten. Bei seinen bisherigen drei Einsätzen erzielte Loeb zwei Siege. Der dritte Citroen-Erfolg in dieser Saison gelang Dani Sordo in Deutschland, während Mikko Hirvonen, die etatmäßige Nummer eins im Team, einem Sieg im Jahr 2013 noch hinterherfährt.

Ogier, der nach wie vor gute Kontakte zu den Mitgliedern seines eigenen Teams hat, rechnet jedoch damit, dass die Citroen-Krise 2014 enden wird. "Ich bin mir sicher, dass sie immer noch den gleichen guten Job machen, aber ihre Fahrer hatten auch etwas Pech", so der Volkswagen-Pilot. "Es ist nicht die Saison, die sie erwartet hatten."

Fotoquelle: xpbimages.com

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