Sebastien Loeb liegt in Frankreich nur knapp hinter dem Podium

Rallye 2013

— 04.10.2013

Loeb und der letzte Start ins Ungewisse

Ungewissheit am Morgen, falsche Reifenwahl am Nachmittag: trotz kleinerer Schwierigkeiten hat Sebastien Loeb bei seiner letzten Rallye noch alle Siegchancen

Sebastien Loeb (Citroen) erlebte bei der Rallye Frankreich, die seine letzte im Rahmen der Rallye-Weltmeisterschaft sein wird, einen wechselvollen Freitag. Zu Beginn des Tages sah es so aus, als wäre Loeb nie weg gewesen. Mit der Bestzeit auf der zweiten Wertungsprüfung übernahm der Rekord-Weltmeister die Führung und behielt diese bis zum Nachmittag. Dann fiel Loeb bis auf Platz vier zurück, hat mit einem Rückstand von 12,2 Sekunden auf Spitzenreiter Thierry Neuville (Ford) aber noch alle Chancen auf den Sieg.

Nachdem sein bisher letzter WRC-Start bei der Rallye Argentinien mittlerweile fünf Monate zurückliegt, ging Loeb mit einiger Ungewissheit in den Rallye-Tag. "Heute morgen war ich mir nicht sicher, wie viel Vertrauen ich im Auto haben würde, aber letztlich lief es gut", sagt der 38-Jährige. Der Auftakt verlief besser als erwartet, am Nachmittag musste Loeb dann aber ein wenig Federn lassen.

Bei wechselhaften, am Nachmittag jedoch letztlich weitgehend trockenen Bedingungen, entscheid sich der Citroen-Pilot für die falschen Reifen: "Vielleicht bin ich bei der Reifenwahl zu sehr auf Nummer sicher gegangen. Ich war mir nicht sicher, ob es regnen würde und wollte in diesem Fall nicht mit den harten Reifen alles verlieren. Daher habe ich vier weiche Reifen gewählt, und das war nicht richtig."

Daher muss Loeb nun am Samstag aufholen. Aufgrund des geringen Rückstands ist der Sieg aber immer noch möglich: "Ich muss meinen Job machen, wir sind nur zwölf Sekunden zurück. Das kann viel sein, aber wir müssen sehen, was morgen passiert", meint Loeb.

Fotoquelle: Citroen

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