Mikko Hirvonen fuhr bei der Rallye Frankreich der Spitze hinterher

Rallye 2013

— 08.10.2013

Debakel in Frankreich: Hirvonen rätselt

Mikko Hirvonen war bei der Rallye Frankreich nicht konkurrenzfähig und rätselt über die Ursache - Kein Vertrauen und viele Fehler

Nach dem Teil-Rücktritt von Sebastien Loeb sollte Mikko Hirvonen in dieser Saison die neue Nummer eins im Team von Citroen werden, doch diese Erwartungen konnte der Finne bisher nicht erfüllen. Während sein (zwischenzeitlich ausgebooteter) Teamkollege Dani Sordo nach seinem Sieg in Deutschland und Platz zwei in Frankreich um die Vize-Weltmeisterschaft kämpft, zeigte Hirvonen am vergangenen Wochenende eine völlig enttäuschende Leistung.

Von der ersten Wertungsprüfung an war der Finne zu langsam und verlor von WP zu WP mehr Zeit auf die Spitze. Mit über dreieinhalb Minuten Rückstand auf Sieger Sebastien Ogier war im Ziel nicht mehr als Platz sechs möglich. Nach der Rallye zeigte sich Hirvonen frustriert und ratlos. "Das einzige Positive an dieser Rallye war, dass ich ins Ziel gekommen bin, ohne das Auto zu beschädigen. Aber ich habe einiges zu tun und muss verstehen, warum ich soweit vom Tempo der Jungs an der Spitze weg war."

Schon am Freitag bestimmten Pleiten, Pech und Pannen Hirvonens Tag. "Bei der zweiten Wertungsprüfung löste sich das Headset, welches wir auf den Verbindungsetappen nutzen und fiel in den Fußraum zwischen die Pedale. Vor der nächsten Prüfung wollte ich die Abstimmung verändern, machte aber einen Anfängerfehler und drehte die Schraube in die falsche Richtung", zählt Hirvonen auf. "Und dann haben wir uns bei Pays d'Ormont gedreht."

Eine falsche Reifenwahl am Freitagnachmittag - Hirvonen hatte auf weiche Reifen gesetzt, doch der erwartete Regen blieb aus - sorgte dafür, dass der Finne schon am Samstag mit dem Kampf um das Podium nichts mehr zu tun hatte. Und auch im weiteren Verlauf der Rallye fuhr der 33-Jährige ratlos der Konkurrenz hinterher.

"Ich habe kein Vertrauen und verliere Boden auf die anderen. Und ich kann nicht einmal sagen, was wir ändern müssen. Ich versuche auf der Straße zu bleiben und so viele Punkte wie möglich zu holen", so Hirvonen. Dieses Ziel erreichte er mit Platz sechs nur bedingt, was auch Teamchef Yves Matton nur wenig begeisterte. "Mit den Punkten, die wir am Wochenende erzielten, haben wir nur noch geringe Chancen auf den Gewinn der Herstellerwertung", sagt der Belgier. Bei 80 Punkten Rückstand bei nur noch zwei ausstehenden Rallyes sind die Titelchancen von Citroen nur noch mathematischer Natur.

Fotoquelle: Citroen

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