Laut FIA-Präsident Jean Todt wird ein WRC-Formatwechsel in Erwägung gezogen

Rallye 2013

— 08.10.2013

Todt bestätigt: WRC-Formatwechsel wird in Erwägung gezogen

Der Franzose mahnt, nichts zu überstützen und möchte sich verschiedenen Meinungen anhören - Für Capito wäre es "traditioneller, als wir es jetzt machen"

Im kommenden Jahr müssen sich Beteiligte und Fans der Rallye-Weltmeisterschaft (WRC) möglicherweise auf eine Änderung einstellen. FIA-Präsident Jean Todt hat laut 'Autosport' bestätigt, dass ein Formatwechsel für das Jahr 2014 in Erwägung gezogen werde. Der Franzose mahnt jedoch, dass man bei möglichen Änderungen nichts überstürzen dürfe. Volkswagen-Motorsport-Direktor Jost Capito ist ein Befürworter dieses Plans.

Dieser sieht am Ende der Rallye einen einzelnen "Shootout" vor, bei dem die Top 10 ausgefahren werden: das heißt, der Zehnte tritt gegen den Neunten um Platz neun an, der Achte gegen den Siebten um Platz sieben und so weiter. Die schnellste Zeit auf dieser einzelnen Wertungsprüfung entscheide dann über Positionen und den Sieg, heißt es.

"Im Moment wäre ich sehr vorsichtig", gibt Todt zu bedenken. "Wenn man eine Entscheidung trifft, muss man sichergehen, dass es eine gute Entscheidung ist." Er müsse noch weitere Forschungen in dieser Sache anstellen, so der ehemalige Ferrari-Teamchef weiter. Dabei solle unter anderem Wert gelegt werden auf die Meinung der Befürworter. "Es gibt auch eine Menge von neuen Medien, die sehr hilfreich sein können, eine so derart wichtige Entscheidung zu unterstützen", so Todt. "All das ist im Gang und wir werden sehen, was dabei herauskommt."

Capito ist so ein Befürworter. "Die Leute sagen, es sei nicht die traditionelle Art und Weise, Rallye zu fahren. Für mich ist es aber traditioneller, als wir es jetzt machen", betont er. Der Kampf zwischen den Piloten könne eine Form der Unterhaltung bieten. "Wenn ein Fahrer seinen Platz gewinnen will, muss er auf allen Wertungsprüfungen schnell sein und darf keine Fahler machen, einschließlich der letzen", so Capito, der abschließend hervorhebt: "Wir sind sehr stark für diesen Plan des Promoters. Es war auch eines unserer Vorhaben."

Fotoquelle: xpbimages.com

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