Hayden Paddon fand beim ersten Einsatz Gefallen am Fiesta RS WRC

Rallye 2013

— 03.11.2013

Paddon hat nach WRC-Debüt Lust auf mehr

Hayden Paddon zeigte bei seinem Debüt im WRC-Auto deutliche Fortschritte und hofft nun im nächsten Jahr auf eine volle Saison im World-Rally-Car

Dass er im Super-2000-Auto zu den schnellsten Fahrern gehört, hatte Hayden Paddon am Steuer eines Skoda Fabia in den vergangenen beiden Jahren in der SWRC beziehungsweise WRC2 mit einer Reihe von Spitzenresultaten bereits beweisen. Doch bei der Rallye Spanien schlug der 26-jährige Neuseeländer ein neues Kapitel seiner persönlichen Rallye-Geschichte auf, denn erstmals ging Paddon mit einem World-Rally-Car an den Start.

Am Steuer eines Ford Fiesta RS WRC von M-Sport zeigte der Mann von der Südhalbkugel dabei eine mehr als ordentliche Leistung. Obwohl er das Auto vorher kaum getestet hatte, kam er ohne große Fahrfehler durch die Rallye und auf einem guten achten Platz ins Ziel. Wichtiger war für Paddon und Beifahrer John Kennard jedoch die konstante Steigerung während der Rallye.

"Auf Asphalt haben wir unseren Rückstand auf die Bestzeit von 1,5 Sekunden pro Kilometer auf 0,6 Sekunden reduziert, auf Schotter von 2,6 auf 1,1 Sekunden", so Paddon gegenüber 'wrc.com'. "Und wir wissen genau, wo wir die Zeit verloren haben", sagt der Neuseeländer. Dies sei vor allem der fehlenden Erfahrung im WRC-Auto geschuldet. "Das können wir nur durch zusätzliche Fahrzeit und Tests überwinden", meint Paddon.

Vom Fiesta RS WRC zeigte sich Paddon begeistert: "Der Ford ist ein fantastisches Auto und macht wirklich Spaß", sagt er. Allerdings erlebte der 26-Jährige am Schlusstag der Rallye Spanien nach dem Wechsel von Asphalt auf Schotter auch eine Überraschung. "Mit der Schotter-Abstimmung fühlte er sich völlig anders an als alles andere, was ich bisher jemals gefahren bin. Durch den großen Federweg hat sich das Auto stark bewegt, daher war es für mich schwierig, Vertrauen zum Auto zu entwickeln."

Nach seinem ersten Einsatz im WRC-Auto hat Paddon nun Lust auf mehr bekommen: "Es ist noch ein langer Weg, derzeit sind wir unsicher, was der nächste Schritt sein wird. Wir möchten auf jeden Fall im nächsten Jahr in einem World-Rally-Car fahren - diese Erfahrung hat uns gelehrt, dass wir mehr Fahrzeit brauchen, um konkurrenzfähiger zu werden, was uns sicherlich gelingen kann", so der Neuseeländer. "Wir müssen nun weiter hart arbeiten, diese Veranstaltung auswerten und stärker daraus hervorgehen."

Fotoquelle: M-Sport

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